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kst4contest/github_docs/de-Log-Synchronisation.md

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Log-Synchronisation

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KST4Contest markiert gearbeitete Stationen automatisch in der Chat-Benutzerliste. Dafür gibt es zwei grundlegende Methoden:


Log-Synchronisation Einstellungsfenster

Methode 1: Universal File Based Callsign Interpreter (Simplelogfile)

KST4Contest liest eine Log-Datei und sucht mittels regulärem Ausdruck nach Rufzeichen-Mustern. Dabei werden auch binäre Logdateien unterstützt unlesbarer Binärinhalt wird einfach ignoriert.

Vorteil: Funktioniert mit nahezu jedem Logprogramm, das eine Datei schreibt. Nachteil: Keine Bandinformation möglich es wird nur „gearbeitet" markiert, nicht auf welchem Band.

Pfad der Log-Datei in den Preferences eintragen. Die Datei wird nur gelesen, nie verändert (read-only).

Tipp: Die Simplelogfile-Funktion kann auch genutzt werden, um Stationen zu markieren, die definitiv nicht erreichbar sind (z. B. eigene Notizen). Das wird in einer späteren Version durch ein besseres Tagging-System ersetzt.


Methode 2: Netzwerk-Listener (UDP-Broadcast) Empfohlen

Das Logprogramm sendet beim Speichern eines QSOs ein UDP-Paket an die Broadcast-Adresse des Heimnetzwerks. KST4Contest empfängt dieses Paket und markiert die Station inklusive Bandinformation in der internen SQLite-Datenbank.

Wichtig: KST4Contest muss parallel zum Logprogramm laufen. QSOs, die während einer Abwesenheit von KST4Contest geloggt werden, werden nicht erfasst außer bei QARTest (kann das komplette Log senden).

Standard UDP-Port: 12060 (entspricht dem Standard der meisten Logprogramme)


Unterstützte Logprogramme

UCXLog (DL7UCX)

UCXLog Konfiguration

UCXLog sendet QSO-UDP-Pakete und Transceiver-Frequenzpakete.

Einstellungen in UCXLog:

  • UDP-Broadcast aktivieren
  • IP-Adresse des KST4Contest-Computers eintragen (bei lokalem Betrieb: 127.0.0.1)
  • Port: 12060 (Standard)

Grün markierte Felder in den UCXLog-Einstellungen beachten: IP und Port müssen eingetragen werden.

Hinweis für Multi-Setup (2 Computer, 2 Radios, eine KST4Contest-Instanz): Beide Logprogramme müssen die QSO-Pakete an die IP des KST4Contest-Computers senden. Dann ist mindestens eine IP nicht 127.0.0.1.

QARTest (IK3QAR)

QARTest Konfiguration

Besonderheit: QARTest kann das vollständige Log an KST4Contest senden (Schaltfläche „Invia log completo" in den QARTest-Einstellungen). Damit werden auch QSOs erfasst, die vor dem Start von KST4Contest geloggt wurden.

Einstellungen in QARTest:

  • UDP-Broadcast und IP/Port wie UCXLog konfigurieren
  • „Invia log completo" für den vollständigen Log-Upload verwenden

(„Buona funzionalità caro IK3QAR!" DO5AMF)

N1MM+

Einstellungen in N1MM+:

In N1MM+ unter Config → Configure Ports, Mode Control, Winkey, etc. → Broadcast Data:

  • Radio Info aktivieren (für TRX-Sync/QRG)
  • Contact Info aktivieren (für QSO-Sync)
  • IP: 127.0.0.1 (oder IP des KST4Contest-Computers)
  • Port: 12060

Für den integrierten DX-Cluster-Server: N1MM+ als DX-Cluster-Client konfigurieren (Server: 127.0.0.1, Port wie in KST4Contest eingestellt).

DXLog.net

DXLog.net Konfiguration

Einstellungen in DXLog.net:

  • UDP-Broadcast aktivieren
  • IP des KST4Contest-Computers eintragen (grün markierte Felder)
  • Port: 12060

Win-Test

Win-Test wird mit einem dedizierten UDP-Netzwerk-Listener unterstützt, der das native Win-Test Netzwerkprotokoll versteht.

Vorteile der Win-Test Integration:

  • Automatische QSO-Synchronisation zur Markierung gearbeiteter Stationen.
  • Sked-Übergabe (ADDSKED): Über den Button "Create sked" im Stationsinfo-Panel wird nicht nur in KST4Contest ein Sked angelegt, sondern dieses auch direkt per UDP an das Win-Test Netzwerk als ADDSKED-Paket gesendet.
  • Es kann zwischen den Sked-Modi "AUTO", "SSB" oder "CW" gewählt werden.

Notwendige Einstellungen in KST4Contest:

  • UDP-Port for Win-Test listener (Standard: 9871).
  • Receive Win-Test network based UDP log messages aktivieren.
  • Win-Test sked transmission (push via ADDSKED to Win-Test network) aktivieren.
  • KST station name in Win-Test network (src of SKED packets): Legt fest, unter welchem Stationsnamen KST4Contest im WT-Netzwerk auftritt (z.B. "KST").
  • Win-Test station name filter: Wenn hier ein Name eingetragen wird (z.B. "STN1"), werden nur QSOs von dieser bestimmten Win-Test Instanz verarbeitet. Leer lassen, um alle zu akzeptieren.
  • Win-Test network broadcast address: Wird idR automatisch erkannt und ist erforderlich, um die Sked-Pakete ins Netzwerk zu senden.

Einstellungen in Win-Test:

  • Das Netzwerk in Win-Test muss aktiv sein.
  • Win-Test muss so konfiguriert sein, dass es seine Broadcasts an den entsprechenden Port (Standard 9871) sendet bzw. empfängt.

TRX-Frequenz-Synchronisation

Neben der QSO-Synchronisation übertragen UCXLog und andere Programme auch die aktuelle Transceiverfrequenz via UDP. KST4Contest verarbeitet diese Information und stellt sie als Variable MYQRG bereit.

FrequenzButtons

Ergebnis: Die eigene QRG muss im Chat nie mehr manuell eingegeben werden ein Klick auf den MYQRG-Button oder die Verwendung der Variable im Beacon genügt.

Hinweis für Multi-Setup: Bei zwei Logprogrammen an zwei Computern sollte nur eines die Frequenzpakete senden. KST4Contest kann nicht zwischen den Quellen unterscheiden und verarbeitet alle eingehenden Pakete.


Multi-Setup: 2 Radios, 2 Computer

Für DM5M-typische Setups (2 Radios, 2 Computer, eine KST4Contest-Instanz oder zwei separate):

Variante A Eine gemeinsame KST4Contest-Instanz:

  • Beide Logprogramme senden QSO-Pakete an die IP des KST4Contest-Computers
  • Nur ein Logprogramm sendet Frequenzpakete (empfohlen: das VHF-Logprogramm)

Variante B Zwei separate KST4Contest-Instanzen (empfohlen):

  • Jedes Logprogramm kommuniziert mit seiner eigenen KST4Contest-Instanz via 127.0.0.1
  • Zwei separate Chat-Logins
  • Bessere Trennung und weniger Konflikte

Interne Datenbank

KST4Contest speichert die Worked-Information in einer internen SQLite-Datenbank. Diese ist von der Logprogramm-Datenbank unabhängig und wird nur über den UDP-Broadcast befüllt.

Vor jedem neuen Contest: Datenbank zurücksetzen! → Konfiguration Worked Station Database Settings