Etappen 1 and 2 of the Compose migration (43 commits). The Maven build, the single source tree and the JPMS module-info went together. core now holds the domain and app-desktop the user interface, both built by Gradle, packaged through jpackage from Gradle, with SpotBugs and PMD wired in. JavaFX moves to the classpath, which is why the launcher is Main and not the Application subclass. The PR check, the nightly artifacts, the release and the AUR packages all build from Gradle; the macOS DMG points at its output. Verified on Linux, macOS and Windows. core then loses JavaFX entirely. It observes through kst4contest.observe -- ObservableValue, ObservableRoster, and UiDispatcher as the one boundary a worker thread crosses to touch the interface. The controller collections become rosters and the visible station list a pure derivation rather than a FilteredList/SortedList chain, which is also what fixed two focus defects only a load test had exposed: the keyboard focus stays where the operator put it, and the send field keeps it after a row click. The rule that outlives this commit: ObservableRoster is the store and the list a view is bound to is a mirror of it, never the other way round.
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Konzept: Ablösung von JavaFX durch Compose Multiplatform
Status: Konzept, noch nicht umgesetzt. Zielrelease 1.50. Alle Zeilenanker beziehen sich auf
nextMajorRelease/version1_50und wurden gegen den Branch verifiziert (Stand 2026-09-25).
Ziel
KST4Contest verlässt JavaFX und wird auf Compose Multiplatform umgestellt. Ergebnis ist eine wartbare, optisch aufgefrischte Desktop-Oberfläche bei unverändertem Funktionsumfang. Der fachliche Kern wird dabei von jeder UI-Technologie gelöst.
Drei Treiber, gleichrangig:
- Die Oberfläche soll modern aussehen und sich modern anfühlen.
- Der UI-Code soll wieder änderbar sein.
- Die JavaFX-Abhängigkeit soll verschwinden.
Nicht-Ziele
- Kein UX-Neuentwurf. 1.50 ist ein funktionsgleicher Port. Bedienabläufe, Fensteraufteilung und Funktionsumfang bleiben erhalten. Ein echter Neuentwurf der Bedienung ist Thema für 2.0.
- Keine Mobile-App. Die Modulgrenze wird so gezogen, dass ein späteres Mobile-Repo den Kern abgreifen könnte. Mehr nicht. Mobile ist in diesem Konzept Randbedingung, kein Lieferergebnis.
- Keine Kotlin-Konvertierung des Kerns. Siehe „Bestätigte Festlegungen".
- Keine Protokolländerungen. Kein Framing, kein Port, kein Transport, keine Normalisierung wird angefasst.
Ausgangslage
Gemessen am Branchstand:
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Java gesamt | 61.572 Zeilen, 196 Dateien |
| Kotlin | 0 Dateien |
| Dateien mit direktem JavaFX-Bezug | 33 |
Kst4ContestApplication.java |
13.564 Zeilen, 387 Methoden |
| davon reines JavaFX-Gerüst | 82 call()-Cell-Factories, 64 changed()-Listener, 77 handle()-Eventhandler |
Platform.runLater / ObservableList |
51 / 93 Vorkommen |
| Tests | 43 Dateien, 148 Testmethoden |
Die JavaFX-Kopplung ist flacher als die Zahlen vermuten lassen
ChatMember: ein gekoppeltes Feld,StringProperty frequency(ChatMember.java:42, Zugriff:510,:516, Neuanlage:616). Der Rest der Klasse ist reines Java.ChatPreferences: fünf Properties (actualQTF:228,MYQRGFirstCat:266,MYQRGSecondCat:268,notify_optionalFrequencyPrefix:296,notify_DXCSrv_SpottersCallSign:298) und vierObservableList<String>für Listeneinstellungen (:307,:308,:324,:325).ScoreService: bereits sauber getrennt. Es existiert ein Snapshot-Modell,topCandidatesFx(:45,:62) ist explizit als FX-Projektion benannt, und der Klassenkommentar hält „No per-member Platform.runLater flooding" fest.MessageBusManagementThread: eine einzige Methodensignatur nimmtObservableListentgegen (:577).ChatControllerist der Brocken: siebenObservableList-Felder (:1164,:1742,:1759,:1768mit der synchronisierten Hülle:1775,:1776,:1777,:1817) und eineFilteredList/SortedList-Pipeline (:1745,:1749,:1751,:1756,:1772,:1773).
Die Klasse dokumentiert ihr eigenes Muster bereits: der Kommentar ab ChatController.java:1783 begründet, warum eine threadsichere Map die primäre Quelle ist und die ObservableList nur die gebündelte Projektion. Die hier vorgeschlagene Trennung setzt das fort, statt es zu erfinden.
Die Karte hängt nur flach an Leaflet
MapHtmlResources.java nutzt aus der Leaflet-API lediglich L.map, L.tileLayer, L.marker, L.divIcon, L.circleMarker, L.polyline, L.polygon, L.rectangle, L.layerGroup, L.latLng und L.latLngBounds. Geometrie (PathGeometryUtils), Gitterplanung (MaidenheadGridRenderPlanner), Kachelbeschaffung (TileProxyServer), Terrain und Pfadanalyse liegen bereits vollständig in Java.
Weitere betroffene Stellen
javafx.scene.mediawird ausschließlich inKst4ContestApplication.javabenutzt (:33,:34,:6599,:6900). MP3-Wiedergabe läuft ohnehin schon überjlayerinPlayAudioUtils.- Lombok ist in
pom.xmlals Abhängigkeit deklariert, wird aber in keiner Quelldatei verwendet. src/main/java/module-info.javabindet das Projekt an JPMS;pom.xmlenthält eine Enforcer-Regel, die die jpackage-Modulliste gegen Drift absichert.
Bestätigte Festlegungen
| Punkt | Entscheidung |
|---|---|
| Zielrelease | 1.50. Die Compose-Migration findet auf nextMajorRelease/version1_50 statt; 1.50 wird das Compose-Release |
| Funktionsumfang | Funktionsgleicher Port. UX-Neuentwurf frühestens 2.0 |
| Sprache Kern | core bleibt Java 21. Kotlin nur dort, wo Compose es erzwingt |
| Sprache UI | Kotlin, app-desktop |
| Build | Maven wird durch Gradle ersetzt. Compose Multiplatform wird offiziell nur mit Gradle unterstützt, Desktop-Packaging inbegriffen |
| Modulsystem | module-info.java entfällt. Compose Multiplatform liefert keine echten JPMS-Module |
| Packaging | Etappe 1 behält den direkten jpackage-Aufruf, nur aus Gradle statt aus Maven. Die Umstellung auf compose.desktop.nativeDistributions erfolgt in Etappe 3, wenn Kotlin und Compose ohnehin einziehen. DMG-Drag-Layout, Icon-Erzeugung, Flatpak und AUR werden dabei nachgezogen |
| Karte | Native Compose-Canvas-Umsetzung. Kein eingebettetes Chromium (KCEF/JCEF) |
| God-Klasse | Kst4ContestApplication wird in Phase 1 nicht zerschnitten. Compose löscht den Widget-Code ohnehin |
| Mobile | Nur als Modulgrenze berücksichtigt, nicht umgesetzt |
| Lombok | Entfällt (ungenutzt) |
| Entwickler | Marc (DO5AMF) und Philipp (DN9APW). Kein Termin |
Zielarchitektur
kst4contest/
├── core/ Java 21, KEIN JavaFX, KEIN Compose
│ ├── model/ ChatMember, ChatMessage, ChatPreferences, Band …
│ ├── controller/ ChatController, MessageBus, Score, Reachability …
│ ├── net/ ON4KST, AirScout, Win-Test, UCXLog, PSTRotator, DXCluster
│ ├── map/ Geometrie, Terrain, Kachel-Proxy, Pfadanalyse
│ ├── audio/ Wiedergabe hinter einem Interface
│ └── observe/ Beobachtungs-Abstraktion
└── app-desktop/ Kotlin + Compose Multiplatform
├── ui/ Fenster, Panels, Tabellen, Dialoge
├── state/ UI-Zustand, Projektionen aus core
└── map/ Compose-Canvas-Karte
core hängt von keiner UI-Technologie ab. Das ist die Grenze, an der parallel gearbeitet werden kann, und dieselbe Grenze, die ein späteres Mobile-Repo abgreifen würde.
Das Paket core/observe
Bewusst minimal. Kein Reaktiv-Framework, keine Bibliothek.
ObservableValue<T>—T get(),void addListener(Consumer<T>),void removeListener(Consumer<T>).MutableValue<T> extends ObservableValue<T>— zusätzlichvoid set(T).ObservableRoster<T>— snapshotbasiert:List<T> snapshot()liefert eine unveränderliche Liste; Listener erhalten die neue Liste. Es gibt kein inkrementelles Änderungsprotokoll. Das passt zum Neuzeichnungsmodell von Compose und ist ohne UI testbar.UiDispatcher—void runOnUi(Runnable)undboolean isUiThread().
UiDispatcher ist der Schlüssel der gesamten Umstellung. In Phase 1 wird er von Platform::runLater und Platform::isFxApplicationThread implementiert, in Phase 2 vom Compose-Main-Dispatcher. Die Invariante aus AGENTS.md bleibt dabei wortgleich gültig: Worker-Threads mutieren keine UI-gebundenen Sammlungen, UI-sichtbare Änderungen laufen über den Dispatcher.
Was aus der JavaFX-Pipeline wird
FilteredList und SortedList werden zu einer reinen Funktion in core: aus Mitgliederliste, Filterprädikaten und Komparator entsteht eine unveränderliche Ergebnisliste. Die Stationslisten-Logik wird damit erstmals ohne laufende UI testbar. Das ist der wesentliche fachliche Gewinn von Phase 1.
Die vorhandene Bündelung und Entprellung (flushPendingChatMessagesToUi, das Coalescing der Mitgliederliste) bleibt erhalten. Sie ist Leistungsschutz bei mehreren tausend ON4KST-Nutzern, kein JavaFX-Beiwerk.
Etappen
Jede Etappe ist für sich abgeschlossen, lieferbar und bekommt einen eigenen Umsetzungsplan.
Etappe 1 — Gradle, zwei Module, JPMS entfernen, Packaging
Ziel: Die unveränderte JavaFX-Anwendung baut, testet und paketiert unter Gradle.
Umfang
- Gradle-Wrapper ersetzt
mvnw/mvnw.cmd. - Aufteilung in die Module
coreundapp-desktop; in dieser Etappe enthältapp-desktopnoch die JavaFX-Oberfläche. coredarf in dieser Etappe noch von JavaFX abhängen.ChatController,ChatMember,ChatPreferencesundScoreServicebenutzen es; Etappe 2 entfernt die Abhängigkeit. Etappe 1 bleibt damit eine reine Build-Umstellung ohne fachliche Änderung.- Paketnamen und
import-Anweisungen ändern sich nicht. Gradle-Module erzwingen keine Paketumbenennung; die Aufteilung ist ein Verschieben von Verzeichnissen. src/main/java/module-info.javawird entfernt; die Enforcer-Regel zur jpackage-Modulliste inpom.xmlentfällt mit ihr.- SpotBugs- und PMD-Regelsätze wandern mit;
pmd-ruleset.xmlbleibt unverändert gültig. - Lombok wird aus den Abhängigkeiten entfernt.
- Packaging für Windows, Linux und macOS ruft
jpackageweiterhin direkt auf, künftig aus einer Gradle-Aufgabe. Das DMG-Drag-Layout, die Icon-Erzeugung, Flatpak und AUR bleiben inhaltlich unverändert; nur die Herkunft der Eingabedateien wechselt vontarget/dist-libsaufapp-desktop/build/dist-libs. - Die Projektversion wandert nach
gradle.properties. Zehn Stellen in fünf Workflows und zwei PKGBUILDs lesen sie heute auspom.xmlund müssen umgestellt werden, bevorpom.xmlentfällt. - Die GitHub-Workflows unter
.github/werden auf Gradle umgestellt.
Abnahmekriterium: Alle 148 vorhandenen Tests laufen unter Gradle. Auf allen drei Plattformen entsteht ein installierbares Paket, das sich wie das bisherige verhält. Stable-, Beta- und Nightly-Strecke funktionieren unverändert.
Etappe 2 — core von JavaFX befreien
Ziel: core compiliert ohne JavaFX auf dem Klassenpfad. Die JavaFX-Oberfläche läuft unverändert und beweist, dass die Schnittstelle trägt.
Umfang
core/observeentsteht wie oben beschrieben.ChatMember.frequencywird vonStringPropertyaufMutableValue<String>umgestellt (ChatMember.java:42,:510,:516,:616).- Die fünf Properties und vier
ObservableList<String>inChatPreferenceswerden aufMutableValuebeziehungsweiseObservableRosterumgestellt. - Die sieben
ObservableList-Felder inChatControllerwerden zuObservableRoster; dieFilteredList/SortedList-Pipeline wird durch die reine Filter-/Sortierfunktion ersetzt. ScoreServicegibt seinen Snapshot überObservableRosterheraus statt übertopCandidatesFx;Platform.runLaterwird durchUiDispatcherersetzt.MessageBusManagementThread.checkListForChatMemberIndexByCallSign(:577) nimmt eineList<ChatMember>stattObservableList.- Audio wandert nach
core/audiohinter ein Interface.javafx.scene.media(Kst4ContestApplication.java:33,:34,:6599,:6900) entfällt; MP3 überjlayer, WAV überjavax.sound.sampled. app-desktopstellt die JavaFX-Implementierung vonUiDispatcherbereit und adaptiertObservableRosteraufObservableListfür die bestehendenTableView.
Absicherung: Jede herausgelöste Einheit bekommt vorher einen Test, der das heutige Verhalten festschreibt — insbesondere Filterung und Sortierung der Stationsliste, die heute in FilteredList/SortedList steckt und nicht testbar ist.
Abnahmekriterium: core hat keine JavaFX-Abhängigkeit mehr. Die Anwendung verhält sich unverändert: Stationsliste, Chat-Tabs, Prioritäten, Skeds, Cluster, Worked-Zustand, Profilwechsel.
Etappe 3 — DataTable und Einstellungsfenster in Compose
Ziel: Das erste Compose-Fenster ist im Produkt.
Umfang
Der wesentliche Baustein dieser Etappe ist eine wiederverwendbare DataTable-Komponente. Compose kennt kein TableView, und die Anwendung hat fünf Tabellen: TableView<ChatMember>, TableView<ChatMessage>, TableView<ClusterMessage>, TableView<String> und die Top-Prioritätenliste. Alle brauchen dasselbe:
- Spaltenbreiten mit stabilen Tabellen- und Spalten-IDs, wie sie
preferences.xmlVersion 7 bereits kennt; - Sortierung nach Spalte;
- Zeilenauswahl und Kontextmenü;
- Zeilen- und Zell-Styling, heute
PrivateMessageRowStyleResolver,MessageTextTableCell,TruncatedTextTableCell,TruncatedTextTooltipSupport.
Umgesetzt als LazyColumn mit eigener Kopfzeile. Wird diese Komponente gut, ist der Rest der Portierung Fleißarbeit; wird sie schlecht, zieht sich das durch die gesamte Anwendung.
Mit dieser Etappe ziehen Kotlin und das Compose-Gradle-Plugin ein. Das Packaging wird dabei von den direkten jpackage-Aufrufen auf compose.desktop.nativeDistributions umgestellt — der Zeitpunkt ist hier richtig, weil JavaFX dann nicht mehr über jlink gebündelt werden muss.
Danach das Einstellungsfenster mit seinen zwölf Reitern: Station, Log synch, TRX synch, Airscout, Notification, Shortcuts, Macros, Beacon, Messagehandling, Workedstn database, GUI, Profiles. Es ist in sich abgeschlossen, hat wenig Domänenkopplung und eignet sich deshalb als Lernstück.
Abnahmekriterium: Das Einstellungsfenster ist vollständig in Compose, alle zwölf Reiter sind funktionsgleich, und geänderte Einstellungen landen unverändert in preferences.xml.
Nachzuschärfen nach Etappe 2: der genaue Zuschnitt der
DataTable-Schnittstelle. Er hängt davon ab, wie sichObservableRosterin der Praxis anfühlt.
Etappe 4 — Profil-Dialog, Update-Fenster, Monitor-Fenster
Ziel: Drei weitere Fenster portiert; die Muster aus Etappe 3 sind bestätigt.
Umfang
OperatorProfilePickerDialogundOperatorProfileSettingsPane.- Das Update-Fenster (
Kst4ContestApplication.java:9242). - Das Monitor-Fenster für Cluster und QSOs (
:9180), das dieDataTableerstmals mit Live-Daten belastet.
Die Layout-IDs für das Monitor-Fenster bleiben von denen des Hauptfensters getrennt, wie in PROJECT_CONTEXT.md festgelegt.
Abnahmekriterium: Die drei Fenster sind funktionsgleich. Fenstergrößen, Positionen und Spaltenbreiten werden unverändert entprellt gespeichert und beim Herunterfahren geschrieben.
Etappe 5 — Hauptfenster
Ziel: JavaFX wird nur noch für die Karte benötigt.
Umfang
- Stationsliste mit Filterleiste und Prioritätenspalten.
- Die drei Chat-Reiter „Public messages", „DXCluster messages", „QSO of the other".
- Der Info-Bereich zur ausgewählten Station (
generateFurtherInfoAbtSelectedCallsignBP,Kst4ContestApplication.java:707) samt seinem vertikalenSplitPaneund dessen gespeicherten Divider-Positionen. - Die Top-Prioritätenliste (
initTopPriorityListPane,:4416). - Die Statusleiste mit ihren Indikatoren: Sked-Warnung (
:5868), Verbindungszustand (:5887), Band-Upgrade (:6045). TimelineView.- Menüleiste, einschließlich der macOS-Systemmenüleiste.
Profilwechsel: Der heutige Mechanismus reißt die Laufzeit ab und baut eine neue Kst4ContestApplication-Instanz auf, weil viele Bedienelemente inline initialisierte Instanzfelder sind. Dieser Grund entfällt in Compose — der Zustand hängt nicht mehr an Feldern einer Riesenklasse. Der Wechsel wird zum Austausch des Zustandsobjekts. shutdownRuntime() bleibt trotzdem verantwortlich für alles, was eine Verbindung überdauert: ON4KST-Supervisor, Sked-Erinnerung, Reachability-Executor, PSTRotator-Wiederholung, Kachel-Proxy, Zeitgeber. ApplicationConstants.sessionRuntimeUniqueId wird weiterhin nicht neu erzeugt.
Abnahmekriterium: Das Hauptfenster ist funktionsgleich. Der Profilwechsel im laufenden Betrieb funktioniert, ohne Listener doppelt zu registrieren und ohne Ressourcen zu halten.
Nachzuschärfen nach Etappe 4: ob
Platform.setImplicitExit(false)undApplicationRuntimeLauncher.exitApplication()in der Compose-Fassung noch eine Entsprechung brauchen.
Etappe 6 — Karte und Entfernung von JavaFX
Ziel: 1.50. Keine JavaFX-Abhängigkeit mehr im Projekt.
Umfang
Die Karte wird als Compose-Canvas neu umgesetzt:
- Web-Mercator-Projektion, Zoomstufen und Schwenken wie bisher;
- Kacheln über den bestehenden
TileProxyServer; - Marker, Linien, Polygone, Rechtecke und Kreismarker direkt gezeichnet, entsprechend der heutigen flachen Leaflet-Nutzung;
- Maidenhead-Gitter über den bestehenden
MaidenheadGridRenderPlanner; - Pfaddarstellung und Geländeprofil (
PathProfileChart) als Compose-Zeichnung; - bildschirmbasiertes Clustering als Vorschalt-Schritt vor dem Zeichnen.
GUIstationMapClusteringEnabledbleibt eine Layout-Einstellung unterhalbguiOptionsmit Vorgabewerttrue.
MapHtmlResources, StationMapBridge und die JavaScript-Brücke entfallen ersatzlos. StationMapView wird zur Compose-Komponente.
Zum Abschluss werden die JavaFX-Abhängigkeiten aus dem Build entfernt und opens kst4contest.view.map to javafx.web verliert seinen Gegenstand.
Abnahmekriterium: Die Karte zeigt dieselben Informationen wie die Leaflet-Fassung. Offline-DEM, Terrain-Pakete und der Profil-Cache funktionieren unverändert. Im Projekt existiert keine JavaFX-Abhängigkeit mehr.
Nachzuschärfen nach Etappe 5: Leistungsverhalten des Canvas bei mehreren tausend Markern. Falls das Zeichnen nicht trägt, ist eine Vorabaggregation der Marker im Kern der Ausweg.
Invarianten — was unverändert bleiben muss
Diese Punkte sind in AGENTS.md und PROJECT_CONTEXT.md festgelegt und werden von der Umstellung nicht berührt.
Chat-Identität
- Vollständiges sichtbares Rufzeichen plus Kategorie bildet die Identität eines Chat-Teilnehmers.
- Basisruf-Normalisierung nur für explizit basisrufweite Funktionen.
- Worked-Zustand wird über Suffixvarianten desselben Basisrufs geteilt.
- Suffixe werden nicht global als Band, Kategorie oder Frequenz gedeutet.
Bänder und Verfügbarkeit
- Kategorien 2 und 3 sind die Hauptkategorien; unerwartete Werte müssen sicher fehlschlagen.
NOT-QRVhat Vorrang vor positiven Band-Hinweisen.- Fehlende Frequenz-, QRB- oder QTF-Werte bleiben unbekannt.
nullbedeutet nicht verfügbar, nicht null. - Kein stilles Zurückfallen auf feste 144 MHz.
Externe Schnittstellen
- CR/LF-Framing, XML-Framing, Ports und Transporte bleiben unverändert.
- Die lokale DX-Cluster-Ausgabe behält ihre feste 75-Zeichen-Zeile, das DX-Rufzeichen ab Spalte 27, den 30-Zeichen-Kommentar ab Spalte 40 und die UTC-Zeit ab Spalte 71, gefolgt von zwei BEL und CRLF.
- Unerwartete Eingaben beenden keinen Verarbeitungs- oder UI-Thread.
Persistenz
preferences.xmlbleibt in Version 7, einschließlich der verwalteten Spaltenbreiten unterhalbguiOptionsund der Regel, dass Elternspalten ihre Breite aus den Blattspalten ableiten.- Selektives Schreiben aktualisiert die Datei auf der Platte, bewahrt unbekannte XML-Knoten und schreibt keine unbestätigten funktionalen Einstellungen. Save Settings bleibt der vollständige Schreiber.
- Vollständige und selektive Schreibvorgänge sind synchronisiert und ersetzen
preferences.xmlatomar. - Operator-Profile behalten ihr Verhalten: Wurzelprofil flach, weitere Profile unter
profiles/<profileId>/,profiles.xmlwird verzögert angelegt, die Registrierung speichert niemals einen Pfad, ein neues Profil bekommt eine leere Datenbank. - Das SQLite-Schema und die Worked-Semantik samt Dreitagesablauf bleiben unverändert.
- Simplelogfile-Verhalten bleibt unverändert, einschließlich des minütlichen Lesens und der Tatsache, dass daraus abgeleiteter Worked-Zustand nicht in SQLite landet.
Quelltext-Konventionen
- Kommentare und Javadoc ausschließlich auf Englisch.
- Log-, Protokoll- und API-Literale in ihrer kanonischen Form.
- Kommunikation mit Marc auf Deutsch; Commit-Nachrichten knapp auf Englisch.
Risiken
| Risiko | Bewertung | Umgang |
|---|---|---|
DataTable wird der Engpass |
hoch | Etappe 3 baut sie zuerst und belastet sie in Etappe 4 mit Live-Daten, bevor das Hauptfenster davon abhängt |
| Packaging auf drei Plattformen neu | hoch | Etappe 1 macht das zuerst, mit unveränderter JavaFX-App als Vergleichsmaßstab |
| Canvas-Leistung bei vielen Markern | mittel | Ausweg ist Vorabaggregation im Kern; wird in Etappe 6 gemessen, nicht angenommen |
| Compose-Erfahrung fehlt bei beiden Entwicklern | mittel | Das Einstellungsfenster als erstes Lernstück ist bewusst ungefährlich gewählt |
| Funktionsgleichheit ist schwer nachweisbar | mittel | Vergleich Fenster für Fenster gegen die noch laufende JavaFX-Fassung; Protokoll und Persistenz sind durch core-Tests gedeckt |
| 1.50 verschiebt sich erheblich | angenommen | Bewusste Entscheidung. Kein Termin gesetzt |
Offene Punkte
Diese Fragen werden bewusst erst beantwortet, wenn die vorangehende Etappe Erfahrung geliefert hat. Sie blockieren Etappe 1 und 2 nicht.
- Genauer Zuschnitt der
DataTable-Schnittstelle — nach Etappe 2. - Ob
Platform.setImplicitExit(false)in Compose eine Entsprechung braucht — nach Etappe 4. - Aggregationsstrategie für Kartenmarker, falls das Canvas-Zeichnen nicht trägt — nach Etappe 5.
- Ob das Geländeprofil als eigene Compose-Zeichnung oder über eine Diagrammbibliothek entsteht — nach Etappe 5.