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kst4contest/github_docs/de-Benutzeroberflaeche.md
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2026-08-18 17:00:13 +02:00

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Benutzeroberfläche

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Verbinden mit dem Chat

Vor dem ersten Verbindungsaufbau müssen im Einstellungsfenster mindestens Rufzeichen, Passwort, Locator und primäre Chat-Kategorie konfiguriert werden. Soll zusätzlich eine zweite Kategorie verwendet werden, muss auch deren Login aktiviert und vollständig eingerichtet sein.

Die Verbindung kann auf zwei Wegen aufgebaut werden:

  • Mit Connect to … im Einstellungsfenster werden die dort eingetragenen Werte übernommen und die Verbindung gestartet.
  • File → Connect to … verwendet die bereits in KST4Contest übernommenen Einstellungen.

Geänderte Einstellungen müssen mit Save Settings gespeichert werden, wenn sie auch beim nächsten Programmstart verwendet werden sollen.

Eine bestehende Verbindung kann über File → Disconnect oder über Disconnect im Einstellungsfenster beendet werden. Exit + disconnect beendet zusätzlich das Programm.

Bei einem unerwarteten Verbindungsverlust versucht KST4Contest nach einer begrenzten Wartezeit, die ON4KST-Verbindung kontrolliert neu aufzubauen. Ein fehlgeschlagener Erstaufbau blockiert die Benutzeroberfläche nicht mehr.

Ob die Verbindung lediglich als TCP-Verbindung besteht oder bereits vollständig angemeldet und synchronisiert ist, zeigt der LINK-Status im Hauptfenster.



Hauptfenster-Überblick

Das Hauptfenster besteht aus mehreren Bereichen:

Statusleiste und Hinweise

Die Statusleiste befindet sich am oberen Rand des Hauptfensters neben dem Menü.

Der dauerhaft sichtbare LINK-Indikator zeigt den tatsächlichen Zustand der ON4KST-Verbindung:

Anzeige Bedeutung
grünes LINK Login und Synchronisation der konfigurierten Chat-Kategorien sind vollständig abgeschlossen
gelbes LINK… Verbindung, Anmeldung, Benutzerlistensynchronisation oder kontrolliertes Beenden läuft
rotes LINK! keine Verbindung oder Wartezeit vor einem automatischen Neuaufbau

Der Tooltip enthält den internen Verbindungsstatus und eine genauere Beschreibung des aktuellen Schritts. Der Indikator ist keine Schaltfläche.

ONLINE wird erst gemeldet, nachdem die Anmeldung bestätigt und die Benutzerlisten der konfigurierten Kategorien vollständig empfangen wurden. Während die Verbindung noch aufgebaut oder neu synchronisiert wird, bleiben Sendfeld und TX deaktiviert.

Bei bestimmten Ereignissen erscheinen vorübergehend weitere Hinweise:

  • SKED weist auf eine fällige Sked-Erinnerung hin. Der Text enthält das vollständige Zielrufzeichen und die verbleibende Zeit.
  • BAND+ erscheint nach einem Logeintrag, wenn für die gearbeitete Station noch mindestens ein gemeinsames, aktiviertes und nicht gearbeitetes Band erkannt wurde.

Beide Hinweise blinken ungefähr zwölf Sekunden und verschwinden anschließend wieder. Der vollständige Inhalt beziehungsweise die Herleitung steht im jeweiligen Tooltip. Die Anzeigen sind nicht anklickbar.

Das PM-Fenster zeigt die an die eigenen Chat-Logins gerichteten Privatnachrichten und die zugehörigen ausgehenden Antworten.

Ist das QSO-Monitoring aktiviert, erscheinen dort zusätzlich die erfassten Nachrichten der überwachten Basisrufzeichen. Diese Einträge erhalten eine Sniffed:-Kennzeichnung mit dem vollständigen sichtbaren Absender und Empfänger.

Neue Nachrichten werden zunächst auffällig dargestellt und wechseln anschließend schrittweise zur normalen Tabellenfarbe. Die farbliche Hervorhebung dient nur als zeitlicher Hinweis; sie verändert weder Inhalt noch Routing der Nachricht.

Benutzerliste (Chat Members)

Die zentrale Tabelle aller aktuell aktiven Chat-Nutzer. Spalten (je nach Konfiguration):

Spalte Inhalt
Callsign Rufzeichen der Station
Name Name beziehungsweise Zusatzinformationen aus dem Chat-Namensfeld
QRA Maidenhead-Locator
QRB Entfernung in km
QTF Richtung in Grad
QRG Zuletzt aus einer Chat-Nachricht erkannte Frequenz
Tropo Ergebnis der bandbezogenen Tropo- beziehungsweise Streckenbewertung
Score Aktueller, numerisch sortierbarer Prioritätswert des normalisierten Basisrufzeichens
Act Minuten seit der letzten Aktivität
AP AirScout-Flugzeugdaten, sofern aktiviert
worked Bandbezogener Worked-, Bandmöglichkeits- und Großfeldstatus sowie wkdany
NOT QRV @ Bänder, auf denen die Station manuell als nicht QRV markiert wurde
Category Chat-Kategorie des Eintrags

Die QRG-Spalte zeigt die zuletzt für eine Station erkannte Frequenz. Fehlende Nullen werden für die Anzeige ergänzt, sodass beispielsweise 144.21 als 144.210 erscheint. Erkennt KST4Contest nacheinander Frequenzen auf mehreren Bändern, zeigt die Spalte den letzten Treffer; die internen Bandinformationen können trotzdem mehrere aktuelle Bänder der Station enthalten.

Relative Angaben werden zunächst mit einem höchstens 30 Minuten alten Bandkontext desselben Absenders kombiniert. Nur wenn dieser fehlt, verwendet KST4Contest das globale Fallback-Band. Erkennungsregeln, Beispiele und Grenzen: QRG-Erkennung.

Worked-, Band- und Großfeldstatus

Die Unterspalten unter worked sind kompakt, weil bei mehreren aktivierten Bändern kaum Platz für ausgeschriebene Zustände bleibt. X kennzeichnet ein auf diesem Band gearbeitetes Rufzeichen. a und B+ weisen auf ein angebotenes, noch nicht gearbeitetes Band hin. Ein angehängtes o bedeutet, dass das vierstellige Großfeld auf diesem Band bereits gearbeitet wurde.

Die Unterspalte wkdany ist bandunabhängig: x steht für ein bereits gearbeitetes Rufzeichen, o für ein auf irgendeinem Band gearbeitetes Großfeld und xo für beides.

Jede Statuszelle besitzt einen Tooltip mit der Legende und dem für die betreffende Station ermittelten Zustand. Die vollständige Herleitung einschließlich NOT-QRV-Vorrang: Gearbeitete Rufzeichen, neue Bänder und neue Großfelder.

Bandbezogener Worked-Status und Worked-Großfelder

Sortierung: Klick auf Spaltenköpfe. QRB-Sortierung arbeitet numerisch (ab v1.22 korrigiert).

Ein grün und fett dargestelltes Rufzeichen kennzeichnet eine aus einer gerichteten Nachricht hergeleitete Richtungsgelegenheit. Die Markierung bezieht sich auf den Absender der Nachricht und bleibt höchstens fünf Minuten sichtbar. Herleitung und Grenzen: Richtungsgelegenheiten aus gerichteten Nachrichten.

Sendfeld

Das Sendfeld enthält den vorbereiteten Text für die nächste ausgehende Nachricht.

Wird eine Station bewusst per Maus oder Tastatur in der Benutzerliste ausgewählt, bereitet KST4Contest eine gerichtete Nachricht vor:

/cq RUFZEICHEN

Dabei werden das vollständige sichtbare Rufzeichen einschließlich eines vorhandenen Suffixes und die Chat-Kategorie der ausgewählten Station beibehalten. Ein Ziel wie 9A0BB-70 wird nicht auf 9A0BB verkürzt.

Eine Hintergrundaktualisierung, Neusortierung oder Filteränderung darf einen bereits bearbeiteten Nachrichtentext nicht überschreiben. Nur eine tatsächliche Auswahl durch den Operator bereitet den /cq-Empfänger erneut vor.

  • TX oder Enter sendet den vorbereiteten Text.
  • Esc leert das Sendfeld.
  • Während KST4Contest nicht vollständig mit ON4KST verbunden ist, bleiben Sendfeld und TX deaktiviert.

Shortcuts, Snippets und Variablen sind unter Makros und Variablen beschrieben.

MYQRG- und SECONDQRG-Feld

Die beiden QRG-Felder enthalten die eigenen Frequenzen der primären und sekundären Chat-Kategorie.

MYQRG kann von einer aktivierten TRX-Synchronisation aktualisiert oder bei deaktivierten automatischen QRG-Quellen von Hand eingetragen werden. SECONDQRG bleibt davon unabhängig und enthält die QRG der zweiten Kategorie.

Die Auswahl einer Station aus dem zweiten Chat verändert die Bedeutung der beiden Werte nicht: MYQRG gehört weiterhin zur primären, SECONDQRG zur sekundären Kategorie.

Weitere Einzelheiten: TRX-Sync-Einstellungen.

MYQTF-Feld

Das MYQTF-Feld zeigt die aktuelle Antennenrichtung als numerischen Winkel in Grad.

Ist PSTRotator aktiviert, wird der Wert automatisch übernommen und das Feld ist nicht manuell bearbeitbar. Ohne aktive Rotatorsynchronisation kann die Antennenrichtung direkt eingetragen werden. Die Änderung wird beim Verlassen des Feldes übernommen.

Der Wert beeinflusst unter anderem:

  • die QTF-Filterung,
  • die Darstellung des Antennensektors auf der Stationskarte,
  • die Prioritätsberechnung,
  • die AP-Timeline und
  • die Variable MYQTF.

Nachrichtentabellen

KST4Contest zeigt Nachrichtentexte bewusst einzeilig an. So bleiben auch bei hohem Chat-Aufkommen viele Einträge gleichzeitig sichtbar. Der Nachteil liegt auf der Hand: Bei einer schmalen Message-Spalte passt nicht jede Nachricht vollständig in die Zeile.

Ist ein Nachrichtentext breiter als die sichtbare Zelle, zeigt KST4Contest den vollständigen Inhalt als Tooltip an. Dazu die Maus kurz über die betreffende Message-Zelle halten. Passt der Text vollständig in die Spalte, wird kein zusätzlicher Volltext-Tooltip eingeblendet.

Webadressen mit http://, https:// oder dem Präfix www. werden innerhalb des Nachrichtentextes als Links dargestellt. Ein Klick öffnet die Adresse im Standardbrowser des Betriebssystems. Andere Protokolle werden nicht als Link behandelt.

Abgeschnittener Nachrichtentext mit Volltext-Tooltip und Link

Damit muss der Divider nicht allein deshalb verschoben werden, um eine einzelne längere Nachricht zu lesen. Für einen dauerhaft breiteren Nachrichtenbereich kann er selbstverständlich weiterhin angepasst werden.


Filter und Reachability-Steuerung

Die Filterleiste befindet sich oberhalb der Chatmember-Tabelle. Filter können miteinander kombiniert werden; eine Station bleibt nur sichtbar, wenn sie alle aktiven Bedingungen erfüllt.

Umgebrochene Filterleiste bei schmaler Chatmember-Ansicht

Stationsfilter

Bedienelement Wirkung
Show only QTF Zeigt nur Stationen innerhalb der gewählten Antennenrichtung und des konfigurierten Öffnungswinkels
Show only QRB [km] <= Begrenzt die Liste auf die eingetragene maximale Entfernung
Find Filtert nach einem vollständigen oder teilweisen Rufzeichen
wkd Blendet Basisrufzeichen aus, die bereits auf mindestens einem unterstützten Band gearbeitet wurden
einzelne Band-Schaltflächen Blenden Stationen aus, die auf dem betreffenden Band bereits gearbeitet oder dort als NOT QRV markiert wurden
Inactive stations Blendet Stationen aus, deren letzte Chataktivität mehr als 20 Minuten zurückliegt
Only new grids Zeigt nur Stationen aus vierstelligen Großfeldern, die bisher auf keinem Band gearbeitet wurden
New bands Zeigt Stationen mit mindestens einer erkannten, lokal aktivierten und noch nicht gearbeiteten Bandmöglichkeit
Tropo >=0dB Zeigt Stationen mit einer berechneten, nicht negativen SSB-Marge
AS next 5m Zeigt Stationen mit einem aktuellen oder innerhalb der nächsten fünf Minuten erwarteten AirScout-Fenster

Bei New bands werden aktuelle QRGs, Bandangaben im Namensfeld und aktive Rufzeichenvarianten gemeinsam ausgewertet. Manuelle NOT-QRV-Markierungen haben Vorrang.

Der Filter Tropo >=0dB entfernt nur Stationen, für die eine abgeschlossene Berechnung eine negative Marge ergeben hat. Noch nicht berechnete oder fehlgeschlagene Auswertungen bleiben sichtbar. Andernfalls würde ein fehlender API-Wert wie ein nachgewiesen ungeeigneter Funkweg behandelt.

Grid color

Grid color ist kein Filter. Die Funktion verändert ausschließlich die Darstellung des QRA-Feldes und kennzeichnet bereits gearbeitete vierstellige Großfelder.

Die Station bleibt unabhängig von der Farbmarkierung in der Tabelle sichtbar. Reset filters deaktiviert diese Anzeige deshalb nicht.

Reachability und Calc selected

Das Dropdown Reachability bestimmt das Band, auf das sich die Tropo-Spalte, der Tropo-Filter und eine ausdrücklich gestartete Streckenberechnung beziehen.

  • Auto leitet das Band aus der aktuellen Stations-QRG, Bandangaben im Namensfeld und der unterstützten Chat-Kategorie her.
  • Ein ausdrücklich gewähltes Band übersteuert diese automatische Auswahl für die Reachability-Auswertung.

Eine Änderung des Dropdowns startet keine Berechnung für die gesamte Benutzerliste. Das wäre bei einer Online-Höhendatenquelle unnötig langsam und würde externe API-Abfragen vervielfachen.

Calc selected berechnet ausschließlich die aktuell ausgewählte Station auf dem gewählten beziehungsweise automatisch hergeleiteten Band. Das Ergebnis wird anschließend in der Tropo-Spalte und den zugehörigen Ansichten verwendet.

Filter zurücksetzen

Reset filters entfernt:

  • den QTF-Filter,
  • den QRB-Filter,
  • den Inhalt des Rufzeichen-Suchfeldes,
  • alle Worked- und Bandfilter,
  • Inactive stations,
  • Only new grids,
  • New bands,
  • Tropo >=0dB und
  • AS next 5m.

Die internen Filterprädikate werden dabei ausdrücklich geleert. Es genügt nicht, lediglich die sichtbaren Toggle-Buttons zurückzusetzen.

Nicht verändert werden:

  • Grid color, weil es sich um eine Darstellungsoption handelt, und
  • die Auswahl im Reachability-Dropdown, weil sie das Berechnungsband festlegt und nicht unmittelbar die Tabelle filtert.

Verhalten bei schmaler Ansicht

Die Filterleiste besitzt keine feste Breite. QTF-, Worked- und Reachability-Controls nutzen zunächst den verfügbaren Platz ihrer jeweiligen Zeile.

Wird der mittlere Divider nach rechts verschoben und die Chatmember-Ansicht dadurch schmaler, wechseln Bedienelemente erst dann in die nächste Zeile, wenn ihre tatsächlich benötigte Breite nicht mehr ausreicht. Wird der Bereich wieder breiter, ordnen sie sich unmittelbar neu an.

Im Klartext: Die Filter bestimmen den Tabelleninhalt, aber nicht mehr die Mindestbreite der gesamten rechten Programmseite.


Stationsinfo-Panel (Further Info)

Rechts unten werden die Nachrichten der ausgewählten Station zusammengeführt. Dazu gehören öffentliche Nachrichten, Privatnachrichten an die eigene Station und soweit im Chat sichtbar Privatnachrichten an andere Stationen.

Der im Panel gewählte Filter bestimmt, welche dieser Nachrichten angezeigt werden. Unter Settings → GUI lässt sich festlegen, welcher Filter beim Öffnen einer Stationsinformation vorausgewählt ist:

  • alle Nachrichten,
  • Privatnachrichten an die eigene Station,
  • Privatnachrichten an andere Stationen oder
  • öffentliche Nachrichten.

Die Einstellung verändert nur die Darstellung im Stationsinfo-Panel. Nachrichten werden dadurch weder verworfen noch aus den übrigen Nachrichtentabellen entfernt. Der Filter kann im Panel jederzeit für die aktuell betrachtete Station gewechselt werden.

Im unteren Bereich können für die ausgewählte Station bandbezogene Not QRV-Markierungen gesetzt werden. Sichtbar sind die Bänder, die in den Stationseinstellungen für die eigene Station aktiviert wurden. tag not qrv all setzt beziehungsweise entfernt die Markierung für alle unterstützten Bänder gemeinsam, einschließlich momentan nicht eingeblendeter Bänder.

Die Änderung wirkt sofort auf die Spalte NOT QRV @, die Bandmöglichkeiten und die zugehörigen Filter. Sie wird in der internen Datenbank gespeichert und nach einem Neustart wiederhergestellt.

Bandbezogene NOT-QRV-Markierungen im Further-Info-Bereich

Im selben Bereich wird der aktuelle Priority score der ausgewählten Station angezeigt.

Mit Sked fail lässt sich ein fehlgeschlagener Versuch markieren. Der Score des normalisierten Basisrufzeichens wird dadurch stark reduziert. Reset fail entfernt diese Markierung wieder. Die Markierung gilt für alle aktiven Suffix- und Kategorievarianten der Station und bleibt innerhalb der laufenden Programmsitzung erhalten.

Darunter befinden sich die Bedienelemente zum Anlegen eines Skeds:

Bedienelement Bedeutung
Sked in Zeit bis zum Sked
Band vereinbartes Band aus den eigenen aktivierten Bändern
Mode SSB oder CW für eine mögliche Win-Test-Übergabe
Create sked internen Sked anlegen
Remind-PM in automatische Reminder-PMs aktivieren
2+1, 5+2+1, 10+5+2+1 Zeitpunkte der Reminder-PMs vor dem Termin

Sked-Steuerung im Further-Info-Bereich

Das vorgeschlagene Band wird aus aktuellen QRG- und Namensinformationen der Station hergeleitet. Vor dem Anlegen kann es ausdrücklich geändert werden. Die Mode-Auswahl betrifft nur die Übergabe an Win-Test; der interne Sked und die Reminder-PMs funktionieren unabhängig davon.

Create sked legt den Termin immer zuerst in KST4Contest an. Ist der Win-Test-Netzwerk-Listener aktiv, wird anschließend zusätzlich eine Übergabe an Win-Test versucht. Kann keine zum ausgewählten Band passende QRG ermittelt werden oder ist Win-Test nicht erreichbar, bleiben der interne Sked, seine Priorisierung und gegebenenfalls angelegte Reminder erhalten.

Die vollständige Herleitung und die Grenzen der Funktion sind unter Skeds und Sked-Erinnerungen beschrieben.


Prioritätsliste

Die kompakte Prioritätsleiste befindet sich rechts zwischen Benutzerliste und Further-Info-Bereich. Sie zeigt die beiden derzeit höchstbewerteten Kandidaten unmittelbar im Hauptfenster:

Priority:  1 RUFZEICHEN SCORE  2 RUFZEICHEN SCORE  more

Ein Klick auf einen der beiden Kandidaten wählt den dazugehörigen aktiven Chatmember aus. Dabei werden das vollständige Rufzeichen einschließlich Suffix und die zugehörige Chat-Kategorie verwendet.

Die Schaltfläche more öffnet ein separates Fenster mit bis zu 15 Kandidaten. Die Liste ist nach absteigendem Score sortiert. Ein Doppelklick wählt den betreffenden Kandidaten aus und schließt das Fenster.

Priority Score, kompakte Kandidatenliste und Further-Info-Steuerung

Stationen mit einem Score von 0 werden nicht in die Prioritätsliste aufgenommen. In der Benutzerliste bleiben sie sichtbar, sodass der Ausschluss nachvollzogen und beispielsweise durch eine geänderte NOT-QRV-Markierung korrigiert werden kann.

Der Score wird für das normalisierte Basisrufzeichen berechnet. Mehrere aktive Varianten wie 9A0BB-2 und 9A0BB-70 können daher in der Benutzerliste denselben Wert anzeigen. Die Chatmember bleiben trotzdem getrennte Nachrichtenziele.

Neue Nachrichten, AirScout-Daten, Skeds und Statusänderungen lösen eine Neuberechnung aus. Zusätzlich erfolgt eine regelmäßige Aktualisierung im Hintergrund. Eine kurzzeitig noch nicht angepasste Reihenfolge ist deshalb kein Fehler.

Herleitung und Grenzen: Prioritätsscore und Prioritätsliste.


Stationskarte

Die Stationskarte kann auf zwei Wegen geöffnet werden:

  • Windows → Show / hide station map öffnet oder schließt das Kartenfenster.
  • Show on map im Further Info-Bereich öffnet die Karte und fokussiert die ausgewählte Station.

Die Karte verwendet die Stationen, die nach Anwendung der aktuellen Benutzerlistenfilter noch sichtbar sind. Die Kopfzeile zeigt die Anzahl der dargestellten Stationen und weist mit filtered view active auf eine gefilterte Ansicht hin.

Stationskarte mit ausgewählter Station und eingeblendeter Streckenanalyse

Station auswählen

Ein einzelner Stationsmarker kann direkt angeklickt werden. KST4Contest:

  1. übernimmt den konkreten Chatmember als aktuelle Auswahl,
  2. scrollt die Benutzerliste zum entsprechenden Eintrag,
  3. aktualisiert den Further Info-Bereich und
  4. bereitet das vollständige sichtbare Rufzeichen als /cq-Empfänger vor.

Marker, die bei der aktuellen Zoomstufe zu dicht beieinanderliegen, werden als Cluster mit einer Stationsanzahl dargestellt. Ein Klick auf einen Cluster vergrößert den betreffenden Kartenausschnitt. Erst ein anschließend sichtbarer einzelner Marker wählt eine konkrete Station aus.

Die Kopfzeile ergänzt bei ausgewählter Station:

  • vollständiges Rufzeichen,
  • Locator,
  • QRB und QTF,
  • erkannte aktive Bänder,
  • eine gegebenenfalls vorhandene B+-Bandmöglichkeit und
  • die zuletzt bekannten QRGs.

Lange Inhalte werden in der Kopfzeile gekürzt. Der vollständige Text steht im Tooltip.

Auswahl mit Reset view löschen

Reset view löscht die Stationsauswahl, ohne die Kartenposition oder den Zoomlevel zu verändern.

Dabei werden:

  • die ausgewählte Station zurückgesetzt,
  • die Auswahl in der Benutzerliste aufgehoben,
  • die Verbindungslinie zur Gegenstation entfernt,
  • eine noch laufende Auswertung der vorherigen Station verworfen und
  • der rechte Analysebereich entfernt.

Die Karte selbst bleibt im zuvor gewählten Ausschnitt. Die Funktion ist deshalb kein geografischer Reset auf den eigenen Standort.

Wird anschließend wieder ein einzelner Marker gewählt, erscheinen Stationsauswahl und Analysebereich erneut.

DX-Cluster-Spot auslösen

Trigger cluster spot erscheint nur bei ausgewählter Station. Die Schaltfläche sendet einen einzelnen Spot an die mit dem integrierten DX-Cluster-Server verbundenen Logprogramme.

Vorausgesetzt werden:

  • ein aktivierter lokaler DX-Cluster-Server,
  • mindestens ein verbundener Cluster-Client und
  • eine für die ausgewählte Station verwendbare QRG.

Der Spot wird nicht an einen öffentlichen Internet-Cluster gesendet.

Streckenanalyse

Unterhalb der Karte befindet sich das Höhenprofil. Der rechte Analysebereich zeigt unter anderem:

  • verwendete Datenquelle und Anzahl der Höhenpunkte,
  • Analysefrequenz,
  • Erdkrümmungs- beziehungsweise Refraktionsmodell,
  • Radio- und Geländehorizont,
  • Fresnel-Freiheit,
  • erkannte Hindernisse,
  • Link-Budget,
  • geschätzten Empfangspegel und
  • eine zusammenfassende Pfadbewertung.

Die Auswertung verwendet dasselbe zentral hergeleitete Band wie die Reachability-Funktionen. Ein im Reachability-Dropdown ausdrücklich gewähltes Band wird berücksichtigt.

Die Werte bleiben technische Abschätzungen. Gebäude, Bewuchs, lokale Abschattungen, aktuelle Ausbreitungsbedingungen und nicht bekannte Stationsparameter können das reale Ergebnis deutlich verändern.

Streckenanalyse ausblenden

Mit Hide path analysis werden Höhenprofil und rechter Analysebereich gemeinsam ausgeblendet. Der Kartenbereich erhält dadurch mehr Platz.

Stationskarte mit ausgeblendeter Pfadanalyse

Der Hinweis Path analysis is hidden und die Schaltfläche Show path analysis bleiben sichtbar. Die Funktion kann daher ohne Umweg wieder eingeschaltet werden.

Ist beim Wiedereinblenden keine Station ausgewählt, erscheint kein leerer rechter Bereich. Er wird erst wieder aufgebaut, nachdem eine konkrete Station gewählt wurde.

Die Auswahl wird gespeichert und beim nächsten Programmstart wiederhergestellt.

Der Divider zwischen Karte und Detailbereich lässt sich horizontal verschieben. Bei einem schmalen Detailbereich werden längere Angaben umgebrochen; reicht die verfügbare Höhe nicht aus, erscheint eine vertikale Scrollleiste.

Ausführliche Herleitung und Grenzen: Stationskarte und Streckenanalyse.


Globale Nachrichtentabs und Monitorfenster

Der untere Bereich des Hauptfensters enthält drei globale Nachrichtentabs. Ihr Inhalt ist nicht von der aktuell in der Benutzerliste ausgewählten Station abhängig.

Tab Inhalt
Public messages Öffentliche Chatnachrichten, CQ-Rufe und Beacons
DXCluster messages Über ON4KST empfangene DX-Cluster-Meldungen
QSO of the other Gerichtete Nachrichten zwischen zwei anderen Stationen

Globale Nachrichtentabs im Hauptfenster

Im Tab QSO of the other werden Absender und Empfänger getrennt dargestellt. Die Spalten Last QRG TX und Last QRG RX enthalten die zuletzt für beide Stationen bekannten Frequenzen. Sie geben nicht zwingend die QRG der angezeigten Unterhaltung wieder.

wkd TX? und wkd RX? zeigen den globalen Worked-Status der beiden Basisrufzeichen. Die Angaben sind nicht bandbezogen.

Der Tab DXCluster messages zeigt den meldenden und den gemeldeten Teilnehmer, deren Locator, die QRG, den Meldungstext und den globalen Worked-Status der gemeldeten Station. Welche Felder tatsächlich gefüllt sind, hängt von der vom ON4KST-Server übertragenen Meldung ab.

Nachrichtentexte bleiben einzeilig. Ist eine Zelle zu schmal, erscheint der vollständige Inhalt als Tooltip. Webadressen im Meldungstext lassen sich anklicken.

Separates Monitorfenster

Zusätzlich öffnet KST4Contest das Fenster Cluster & QSO of the other. Es zeigt oben die DX-Cluster-Meldungen und darunter die gerichteten Nachrichten zwischen anderen Stationen.

Separates Cluster- und QSO-Monitorfenster

Die Position des vertikalen Dividers sowie die Fenstergröße werden zusammen mit den übrigen UI-Einstellungen gespeichert. Nach einer Änderung Save Settings verwenden.

Das Fenster lässt sich über das Menü aus- und wieder einblenden:

Windows → Hide cluster / stranger QSOs
Windows → Show cluster / stranger QSOs

Die Tabellen im Hauptfenster und im Monitorfenster greifen auf dieselben Daten zu. Das Ausblenden des Monitorfensters beendet daher weder den Empfang noch die Darstellung in den unteren Tabs.

Herleitung und Grenzen: Globale Nachrichtenansichten.


Menü

File

  • Connect to … startet die Verbindung mit den bereits übernommenen Einstellungen.
  • Disconnect beendet die aktuelle ON4KST-Verbindung, ohne KST4Contest zu schließen.
  • Exit + disconnect beendet die Verbindung und anschließend das Programm.

Die Connect- und Disconnect-Einträge werden entsprechend dem aktuellen Verbindungszustand aktiviert oder deaktiviert.

Options

  • Set QRG as name in Chat (main category) sendet /SETNAME mit der aktuellen MYQRG an die primäre Chat-Kategorie.
  • Show me as away in chat sendet /AWAY.
  • Show me as active in chat sendet /BACK.
  • Show options blendet das Einstellungsfenster ein beziehungsweise aus.

Die serverbezogenen Funktionen sind nur bei vollständig aufgebauter ON4KST-Verbindung verfügbar.

Windows

  • Hide cluster / stranger QSOs beziehungsweise Show cluster / stranger QSOs blendet das zusätzliche Cluster- und QSO-Monitorfenster aus oder wieder ein.
  • hide options beziehungsweise show options blendet das Einstellungsfenster aus oder wieder ein.
  • Use dark mode design aktiviert das dunkle Farbschema.
  • Use default mode design aktiviert das normale helle Farbschema.
  • Show / hide station map öffnet beziehungsweise schließt das separate Fenster mit Stationskarte und Streckenanalyse.

Fenstergrößen und Divider

Beim Klick auf Save Settings speichert KST4Contest die Größen der Programmfenster und die Positionen der relevanten Divider in der Konfigurationsdatei. Diese Werte werden beim nächsten Programmstart wiederverwendet.

Das Hauptfenster wird beim Start zusätzlich gegen den sichtbaren Bereich des primären Bildschirms geprüft. Ist die gespeicherte Größe zu groß, verkleinert und verschiebt KST4Contest das Fenster so, dass es wieder erreichbar bleibt. Die genaue Herleitung ist unter Bildschirmgerechte Größe des Hauptfensters beschrieben.

Für die übrigen Programmfenster gilt diese zusätzliche Größenbegrenzung derzeit nicht. Wird beispielsweise das separate Monitorfenster nach einem Wechsel auf einen kleineren Bildschirm zu groß dargestellt, muss seine Größe manuell korrigiert und anschließend erneut mit Save Settings gespeichert werden.

Bei einer ungünstigen Aufteilung sollten zuerst die Divider an eine brauchbare Position verschoben und die Einstellungen erneut gespeichert werden. Das Löschen der Konfigurationsdatei setzt zwar die UI-Werte zurück, entfernt aber auch die übrigen gespeicherten Programmeinstellungen und sollte deshalb nur verwendet werden, wenn sich die Oberfläche auf anderem Weg nicht mehr herstellen lässt.


Tipps zur Bedienung

  • Einstellungsfenster geöffnet lassen: Schneller Zugriff auf Beacon-Aktivierung/Deaktivierung.
  • Rechtsklick in der Benutzerliste: Öffnet das Snippet-Menü und weitere Aktionen (QRZ.com-Profil, NOT-QRV-Tags setzen).
  • Enter aus dem Chat heraus: Wenn im Sendfeld Text steht, sendet Enter direkt auch wenn der Fokus woanders liegt.
  • Beacon stoppen: Beim Scannen von Frequenzen den Beacon ausschalten, damit der Chat nicht mit Meldungen überflutet wird.