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Funktionen

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Dieses Kapitel beschreibt die wichtigsten Funktionen von KST4Contest, ihre Herleitung und die Grenzen der daraus gewonnenen Informationen.


Richtungsgelegenheiten aus gerichteten Nachrichten

Im ON4KST-Chat ist sichtbar, welche Station eine Nachricht an welche andere Station richtet. Eine tatsĂ€chliche Antennenrichtung wird dabei nicht ĂŒbertragen. FĂŒr den Contestbetrieb lĂ€sst sich aus einer solchen Nachricht trotzdem eine brauchbare Annahme ableiten: Wer einen Sked anfragt, beantwortet oder vorbereitet, richtet seine Antenne normalerweise zumindest ungefĂ€hr auf die angesprochene Station.

KST4Contest wertet deshalb gerichtete Nachrichten zwischen zwei anderen Stationen aus. Die Nachricht muss nicht ausdrĂŒcklich als Sked gekennzeichnet sein. Entscheidend sind der Absender, der EmpfĂ€nger und deren Locator.

Wie wird die Richtung hergeleitet?

Angenommen, Station A schreibt eine gerichtete Nachricht an Station B:

  1. KST4Contest berechnet die Richtung von Station A zu Station B.
  2. Diese Richtung wird als wahrscheinliche Antennenrichtung von Station A verwendet.
  3. Anschließend wird die Richtung von Station A zur eigenen Station berechnet.
  4. Die Winkeldifferenz wird mit der HĂ€lfte des konfigurierten Antennen-Öffnungswinkels verglichen.
  5. ZusÀtzlich muss Station A innerhalb des konfigurierten maximalen QRB liegen.

Ein eingetragener Öffnungswinkel von 70° ergibt damit einen angenommenen Korridor von jeweils 35° links und rechts der Richtung von Station A zu Station B.

Beispiel Ergebnis
Richtung A → B: 120°, Richtung A → eigene Station: 145° Winkeldifferenz 25°: Richtungsgelegenheit erkannt
Richtung A → B: 120°, Richtung A → eigene Station: 165° Winkeldifferenz 45°: außerhalb des angenommenen Korridors
Locator von A oder B fehlt Keine Richtungsberechnung möglich
A liegt außerhalb des maximalen QRB Keine Richtungsgelegenheit

Was wird in der Benutzerliste angezeigt?

Wird eine Richtungsgelegenheit erkannt, erscheint das Rufzeichen des Absenders in der Benutzerliste grĂŒn und fett. Im Evening-Modus wird dafĂŒr ein helleres GrĂŒn verwendet. Der EmpfĂ€nger der Nachricht wird nicht allein deshalb markiert; eine Antwort in Gegenrichtung wird als eigene Nachricht und damit als neuer Fall berechnet.

Erkannte Richtungsgelegenheit in der Benutzerliste

Im Bild sendete DF0GEB eine gerichtete Nachricht an DN9APW und bekam eine Antwort. KST4Contest erkannte die Richtungsgelegenheit und markierte DN9APW in der Benutzerliste. Zur Verdeutlichung ist die MAP eingeblendet. Ich stehe als EmpfÀnger zwischen beiden Stationen und bekomme deswegen die Warnung.

Die Markierung bleibt fĂŒnf Minuten ab der letzten passenden Nachricht sichtbar. Eine weitere passende Nachricht derselben Station beginnt diesen Zeitraum erneut. Sendet die Station vorher eine gerichtete Nachricht, deren Richtung die Bedingungen nicht erfĂŒllt, wird die Markierung unmittelbar entfernt.

Ist die einfache Soundausgabe aktiviert, gibt KST4Contest beim erstmaligen Erkennen der Richtungsgelegenheit zusÀtzlich einen kurzen Hinweis aus. Solange die Station bereits markiert ist, wird derselbe Hinweis nicht mit jeder weiteren passenden Nachricht wiederholt.

Was bedeutet die Markierung – und was nicht?

Die Berechnung ist eine geometrische Herleitung. Sie beweist nicht, dass Station A ihre Antenne tatsĂ€chlich auf Station B ausgerichtet hat. Ebenso wenig berĂŒcksichtigt sie GelĂ€nde, aktuelle Ausbreitungsbedingungen, die reale Antennencharakteristik der fremden Station oder deren Rotatorposition.

ON4KST liefert keinen individuellen Öffnungswinkel fĂŒr die fremde Station. KST4Contest verwendet deshalb den fĂŒr die eigene Antenne konfigurierten Wert auch als NĂ€herung fĂŒr Station A. Ein zu großer Wert erzeugt entsprechend mehr mögliche Richtungsgelegenheiten, ein zu kleiner Wert kann brauchbare Situationen ĂŒbersehen.

Im Klartext: Die grĂŒne Markierung ist ein begrĂŒndeter Hinweis auf eine mögliche Gelegenheit. Sie ist weder eine Ausbreitungsvorhersage noch eine Garantie fĂŒr ein QSO.

Konfiguration:


Weitergabe als DX-Cluster-Spot

Seit Version 1.23 kann KST4Contest eine erkannte Richtungsgelegenheit an den DX-Cluster-Client eines Logprogramms weitergeben. DafĂŒr muss der lokale DX-Cluster-Server aktiviert und fĂŒr den Absender eine verwertbare Frequenz bekannt sein.

Die Frequenz kann bereits aus einer frĂŒheren Nachricht stammen oder erstmals in der aktuell auslösenden Nachricht stehen. In beiden FĂ€llen steht sie der Spot-PrĂŒfung zur VerfĂŒgung. KST4Contest ĂŒbertrĂ€gt damit nicht jede im Chat gefundene QRG, sondern nur Frequenzen, die mit einer geometrisch passenden gerichteten Nachricht zusammenfallen.

Die FĂŒnf-Minuten-Markierung und der DX-Cluster-Spot beruhen auf derselben Richtungsberechnung, haben aber einen unterschiedlichen Lebenszyklus: Die Markierung bleibt vorĂŒbergehend in der Benutzerliste sichtbar. Der Spot wird unmittelbar beim Verarbeiten der passenden Nachricht erzeugt.

Einrichtung, Frequenzbehandlung und Grenzen: Integrierter DX-Cluster-Server.


QRG-Erkennung

Im ON4KST-Chat werden Frequenzen selten einheitlich geschrieben. Eine Station nennt beispielsweise zuerst 432.088, spĂ€ter nur noch .100 und in einer weiteren Nachricht qrg 120. FĂŒr einen Menschen ist der Zusammenhang meistens klar. Ein Programm muss dagegen unterscheiden, ob 120 eine Frequenz, eine Zeitangabe, eine Entfernung oder etwas völlig anderes bedeutet.

KST4Contest wertet deshalb den Text jeder öffentlichen und gerichteten Chat-Nachricht aus. Eine erkannte QRG wird dem Absender zugeordnet und in der QRG-Spalte der Benutzerliste angezeigt. Die Spalte enthÀlt die zuletzt erkannte Frequenz und stellt mindestens drei Nachkommastellen dar. Ein intern als 144.21 gespeicherter Wert erscheint damit als 144.210.

Welche Angaben werden erkannt?

Schreibweise Beispiel Verarbeitung
VollstÀndige Frequenz 144.210, 432,088, 10368.100 Das Band ergibt sich direkt aus der Frequenz.
Relative Frequenz mit Punkt oder Komma .210, ,088 Das Band wird aus dem Stationskontext oder dem konfigurierten Fallback ergÀnzt.
Dreistellige Frequenz mit Textkontext qrg 210, freq is 210, on 210, 210 MHz Die Zahl wird als relative Frequenz behandelt.
Dreistellige Zahl ohne Frequenzkontext 210, 599, 144 Die Zahl wird absichtlich nicht als QRG ĂŒbernommen.

Die letzte EinschrĂ€nkung verhindert plausible, aber falsche Ergebnisse. Mit einem Fallback von 144 MHz ließe sich ein Signalrapport 599 technisch problemlos zu 144.599 MHz zusammensetzen. Das Ergebnis wĂ€re formal gĂŒltig und fachlich trotzdem Unsinn.

Wie wird das Band einer relativen QRG bestimmt?

KST4Contest verwendet folgende Reihenfolge:

  1. Wurde fĂŒr denselben Absender innerhalb der letzten 30 Minuten bereits eine passende vollstĂ€ndige Frequenz erkannt, verwendet KST4Contest deren Band.
  2. Sind mehrere aktuelle BĂ€nder bekannt, wird der zuletzt aktualisierte plausible Bandkontext verwendet.
  3. Fehlt ein geeigneter Stationskontext, verwendet KST4Contest das unter Fallback band for relative QRG detection ausgewÀhlte Band.

Beispiel: Das globale Fallback steht auf 144 MHz. Eine Station nennt zunÀchst 432.088 und schreibt wenige Minuten spÀter .100. KST4Contest ergÀnzt nicht das globale Fallback, sondern den aktuelleren Stationskontext. Das Ergebnis ist 432.100 MHz. Schreibt eine andere Station ohne vorherige Bandinformation .100, wird daraus 144.100 MHz.

Das Fallback-Band ist damit tatsĂ€chlich nur der letzte Ausweg. Es wird aus den von KST4Contest unterstĂŒtzten Bandwerten ausgewĂ€hlt und wirkt auf die gesamte QRG-Erkennung – nicht nur auf den integrierten DX-Cluster.

WofĂŒr wird die erkannte QRG verwendet?

Die zuletzt erkannte Frequenz erscheint in der Benutzerliste. Der zugehörige Bandkontext kann außerdem in weitere Funktionen einfließen, beispielsweise in:

  • die Erkennung aktiver BĂ€nder einer Station,
  • den Chatmember-Score und die PrioritĂ€tslisten,
  • Band-Upgrade-Hinweise nach einem Logeintrag,
  • die Frequenzwahl bei Skeds,
  • einen DX-Cluster-Spot aus einer erkannten Richtungsgelegenheit.

Steht die QRG erstmals in der Nachricht, die zugleich eine Richtungsgelegenheit auslöst, wird sie vor der Richtungs- und SpotprĂŒfung verarbeitet. Der daraus erzeugte Spot kann deshalb bereits die Frequenz dieser Nachricht verwenden.

Die Erkennung bleibt eine Textauswertung. KST4Contest kann nicht beweisen, dass die Station noch auf der genannten Frequenz arbeitet oder ob sich eine mehrdeutige Angabe auf einen anderen Zusammenhang bezieht. Genau deshalb werden nackte dreistellige Zahlen ohne Frequenzkontext nicht mehr ĂŒbernommen.

Konfiguration und unterstĂŒtzte Fallback-BĂ€nder: Fallback-Band fĂŒr relative QRG-Erkennung.

Verwendung in der Bandmap eines Logprogramms: Integrierter DX-Cluster-Server.


Gearbeitete Rufzeichen, neue BĂ€nder und neue Großfelder

KST4Contest unterscheidet drei Informationen, die im Contest Àhnlich aussehen können, aber unterschiedliche Fragen beantworten:

  1. Wurde dieses Rufzeichen bereits gearbeitet?
  2. Wurde dieses Rufzeichen auf einem bestimmten Band gearbeitet?
  3. Wurde das vierstellige Maidenhead-Großfeld bereits gearbeitet – möglicherweise mit einer anderen Station?

Diese Trennung ist notwendig. Ein bereits gearbeitetes Rufzeichen kann auf einem anderen Band weiterhin interessant sein. Umgekehrt kann eine noch nicht gearbeitete Station in einem Großfeld liegen, das bereits im Log steht.

Worked-Informationen aus dem Log

Die Log-Synchronisation ĂŒbernimmt neue QSOs aus dem Logprogramm. Welche Informationen dabei zur VerfĂŒgung stehen, hĂ€ngt von der verwendeten Schnittstelle ab:

  • Der dateibasierte Simplelogfile-Interpreter erkennt nur das Rufzeichen. Er kann deshalb lediglich den globalen Worked-Status setzen.
  • Die QSO-UDP-Schnittstellen und der Win-Test-Netzwerk-Listener können zusĂ€tzlich das Band ĂŒbernehmen.
  • EnthĂ€lt das Logpaket einen gĂŒltigen Locator, speichert KST4Contest außerdem das gearbeitete vierstellige Großfeld fĂŒr dieses Band.

Fehlt eine Information im Logpaket, wird sie nicht geraten. Ein QSO ohne Locator erzeugt deshalb keinen Großfeld-Eintrag; ein Simplelogfile-Treffer erzeugt keine bandbezogene Worked-Markierung.

Bedeutung der Bandspalten

Unter der gemeinsamen Spalte worked erscheinen nur die BĂ€nder, die unter Station → my station uses 
 aktiviert wurden. Die Zellen verwenden bewusst kurze Kennzeichen:

Anzeige Bedeutung
X Das Rufzeichen wurde auf diesem Band gearbeitet.
a Die Station bietet dieses Band an, das Band ist noch nicht gearbeitet und das Rufzeichen wurde bisher auf keinem Band gearbeitet.
B+ Die Station bietet dieses Band an und das Band ist noch nicht gearbeitet. Das Rufzeichen wurde bereits auf einem anderen Band gearbeitet. Ist die getrennte a-Anzeige deaktiviert, wird auch ein vollstÀndig neues Rufzeichen als B+ dargestellt.
o Das vierstellige Großfeld der Station wurde auf diesem Band bereits gearbeitet – unabhĂ€ngig vom Rufzeichen.
leer FĂŒr dieses Band liegt keine passende Information vor. Das ist nicht gleichbedeutend mit „nicht QRV“.

Das o ist eine unabhĂ€ngige Zusatzinformation und kann deshalb mit den anderen Kennzeichen kombiniert werden. Möglich sind beispielsweise Xo, ao oder B+o. Ein einzelnes o bedeutet: Das Großfeld wurde auf diesem Band bereits gearbeitet, fĂŒr das angezeigte Rufzeichen liegt aber weder eine Worked-Markierung noch eine aktuelle Bandmöglichkeit vor.

Bandbezogener Worked-Status und Worked-Großfelder

Wie entsteht eine Bandmöglichkeit?

KST4Contest zeigt a oder B+ nur an, wenn sich eine noch offene gemeinsame Bandmöglichkeit herleiten lĂ€sst. DafĂŒr werden folgende Informationen zusammengefĂŒhrt:

  1. die in den Stationseinstellungen aktivierten eigenen BĂ€nder,
  2. höchstens 30 Minuten alte QRG-Erkennungen der Gegenstation,
  3. eindeutige Bandangaben im Namensfeld der Gegenstation,
  4. die pro Band gespeicherten Worked-Markierungen und
  5. manuell gesetzte NOT-QRV-Markierungen.

Aktive Chat-EintrÀge mit demselben normalisierten Rufzeichen werden gemeinsam ausgewertet. Das ist insbesondere bei mehreren Chat-Kategorien oder unterschiedlichen sichtbaren Rufzeichenvarianten wichtig. Eine eindeutige Bandangabe im Namensfeld bleibt dabei so lange nutzbar, wie der betreffende Chat-Eintrag aktiv ist; eine aus einer Nachricht erkannte QRG lÀuft nach 30 Minuten aus.

Anschließend werden nur die BĂ€nder berĂŒcksichtigt, die an der eigenen Station aktiviert, fĂŒr die Gegenstation bekannt und noch nicht gearbeitet sind. Ein manuelles NOT-QRV-Tag ĂŒbersteuert die automatisch erkannten Hinweise. Die Chat-Kategorie allein reicht dagegen nicht als Nachweis, dass eine einzelne Station auf einem bestimmten Band QRV ist.

Die globale Worked-Markierung entscheidet nicht darĂŒber, ob eine Bandmöglichkeit besteht. Sie unterscheidet in der Darstellung lediglich zwischen a und B+. Die eigentliche BandprĂŒfung arbeitet mit den bandbezogenen Worked-Informationen.

Bedeutung von wkdany

Die Unterspalte wkdany fasst den globalen Rufzeichen- und Großfeldstatus zusammen:

Anzeige Bedeutung
leer Weder das Rufzeichen noch das vierstellige Großfeld wurden gearbeitet.
x Das Rufzeichen wurde auf mindestens einem Band gearbeitet.
o Das vierstellige Großfeld wurde auf mindestens einem Band gearbeitet.
xo Rufzeichen und Großfeld wurden bereits gearbeitet.

wkdany ist eine bandunabhĂ€ngige Übersicht. Das kleine x darf daher nicht mit dem großen X in einer Bandspalte verwechselt werden. Der globale Status wird fĂŒr die Anzeige und den globalen wkd-Filter verwendet, nicht als Ersatz fĂŒr bandbezogene Worked-Informationen.

NOT-QRV-Markierungen

Teilt eine Station mit, dass sie auf einem bestimmten Band nicht QRV ist, kann dies im Further Info-Bereich der ausgewÀhlten Station markiert werden:

  1. Station in der Benutzerliste auswÀhlen.
  2. Im Bereich Not QRV das betreffende Band aktivieren.
  3. tag not qrv all nur verwenden, wenn die Station auf keinem der unterstĂŒtzten BĂ€nder angefragt werden soll.

Angezeigt werden die einzelnen NOT-QRV-Schalter der BĂ€nder, die fĂŒr die eigene Station aktiviert sind. tag not qrv all setzt dagegen alle unterstĂŒtzten BĂ€nder, auch wenn einzelne davon momentan nicht in der BenutzeroberflĂ€che eingeblendet sind. Die Markierung wird bandbezogen unter dem normalisierten Rufzeichen gespeichert und auf dessen aktive Chat-Varianten ĂŒbertragen.

Bandbezogene NOT-QRV-Markierungen im Further-Info-Bereich

NOT-QRV ist eine manuelle Korrektur und hat deshalb Vorrang vor automatisch erkannten QRGs und Bandangaben im Namensfeld. Das betreffende Band wird nicht mehr als a oder B+ angeboten, vom New bands-Filter nicht als Gelegenheit gewertet und von den zugehörigen Bandfiltern ausgeblendet.

Im Klartext: Ein erkannter Hinweis bedeutet „wahrscheinlich auf diesem Band aktiv“. Ein manuelles NOT-QRV-Tag bedeutet „fĂŒr unsere weitere Auswahl nicht auf diesem Band anfragen“. Diese Entscheidung soll nicht durch die nĂ€chste erkannte Zahl wieder aufgehoben werden.

Speicherung und Lebensdauer

Worked-, NOT-QRV- und Großfeldinformationen werden in der internen SQLite-Datenbank gespeichert und beim nĂ€chsten Start wieder geladen. Die EintrĂ€ge laufen nach drei Tagen automatisch ab. Ein Reset vor jedem Contest ist deshalb normalerweise nicht erforderlich.

Ein manueller Reset unter Workedstn database entfernt sĂ€mtliche Worked-Markierungen, NOT-QRV-Tags und gespeicherten Worked-Großfelder. Die bekannten Rufzeichenzeilen bleiben dabei in der Datenbank erhalten. Einzelheiten: Worked Station Database Settings.


NOT-QRV-Tags (ab v1.2)

Wenn eine Station mitteilt, dass sie auf einem bestimmten Band nicht QRV ist, kann dies manuell markiert werden:

  1. Station in der Benutzerliste auswÀhlen.
  2. Rechtsklick → NOT-QRV fĂŒr das entsprechende Band setzen.

Diese Tags werden in der internen Datenbank gespeichert und bleiben nach einem Neustart von KST4Contest erhalten. ZurĂŒcksetzen ĂŒber die Einstellungen möglich.

Nutzen: Verhindert wiederholte Sked-Anfragen auf BĂ€ndern, auf denen die Station nicht QRV ist – schont sowohl die eigenen Nerven als auch die der Gegenstation.


Richtungsfilter (Direction Filter)

Zeigt in der Benutzerliste nur Stationen an, die sich in einer bestimmten Richtung befinden. Aktivierbar ĂŒber die Buttons N / NE / E / SE / S / SW / W / NW oder durch manuelle Eingabe von Grad.

Sinnvoll: WĂ€hrend man CQ in eine bestimmte Richtung ruft, nur Stationen in dieser Richtung anzeigen.


Entfernungsfilter (Distance Filter)

Stationen jenseits einer maximalen Entfernung ausblenden. SchaltflĂ€che „Show only QRB [km] <=" ist ein Toggle-Button.


Filter fĂŒr Worked-Status, neue BĂ€nder und neue Großfelder

Die Filter oberhalb der Benutzerliste greifen auf dieselben Informationen zurĂŒck wie die Worked-Spalten:

  • wkd blendet Rufzeichen aus, die auf mindestens einem Band gearbeitet wurden.
  • Die einzelnen Band-SchaltflĂ€chen blenden Stationen aus, wenn das Rufzeichen auf diesem Band bereits gearbeitet oder fĂŒr dieses Band manuell als NOT QRV markiert wurde.
  • New bands zeigt nur Stationen, fĂŒr die mindestens ein eigenes aktiviertes, noch nicht gearbeitetes Band bekannt ist. BerĂŒcksichtigt werden aktuelle QRG-Erkennungen und Bandangaben im Namensfeld; NOT-QRV hat Vorrang.
  • Only new grids zeigt nur Stationen, deren vierstelliges Großfeld auf noch keinem Band gearbeitet wurde. Stationen ohne auswertbaren Locator erfĂŒllen den Filter nicht.
  • Grid color verĂ€ndert die Liste nicht. Ist die Funktion aktiv, wird das QRA-Feld eines bereits gearbeiteten Großfelds dezent dunkler dargestellt. Neue Großfelder behalten die normale Tabellenfarbe.

Mehrere aktivierte Filter werden gemeinsam angewendet. Eine Station bleibt nur sichtbar, wenn sie alle gewĂ€hlten Bedingungen erfĂŒllt. Die Filter reagieren unmittelbar auf neue LogeintrĂ€ge und geĂ€nderte NOT-QRV-Markierungen.

Bedienung und Aufbau der Filterleiste: BenutzeroberflĂ€che – Filter.


Farbige PM-Zeilen (ab v1.25)

Neue Privatnachrichten erscheinen in Rot. Die Farbe wechselt alle 30 Sekunden ĂŒber Gelb bis Weiß – wie ein Regenbogen-Fade. So ist auf einen Blick erkennbar, wie aktuell eine Nachricht ist.

(Idee von IU3OAR, Gianluca Costantino – danke!)


PM-Abfang (Catching Personal Messages)

Manche Nutzer senden Direktnachrichten versehentlich öffentlich, z. B.:

(DM5M) pse ur qrg

KST4Contest erkennt solche Nachrichten, die das eigene Rufzeichen enthalten, und sortiert sie automatisch in die Privatnachrichten-Tabelle ein. So gehen keine Nachrichten verloren.


Automatische Antworten auf Privatnachrichten (ab v1.25)

Nicht jede im ON4KST-Chat eingeloggte Station nimmt am gerade laufenden Contest teil. Trotzdem werden Sked-Anfragen wĂ€hrend grĂ¶ĂŸerer Contests teilweise unkoordiniert und in großer Zahl an erreichbare Rufzeichen verteilt. Ohne automatische Antwort mĂŒssten diese Stationen immer wieder von Hand erklĂ€ren, dass sie nicht mitfunken oder keine Skeds fahren.

KST4Contest kann darauf mit einem vorher festgelegten Text reagieren. Die eingehende Privatnachricht bleibt dabei sichtbar; sie wird weder blockiert noch verworfen. Davon getrennt lÀsst sich eine QRG-Antwort aktivieren, die auf typische Fragen wie qrg?, freq? oder pse qrg reagiert.

Bei zwei gleichzeitig geöffneten Chat-Kategorien bleibt der Zusammenhang erhalten: Die Antwort wird in der Kategorie der eingegangenen Nachricht gesendet. Eine QRG-Anfrage erhĂ€lt außerdem nur die QRG dieser Kategorie und nicht eine Liste aller konfigurierten Frequenzen.

Automatische Antworten benötigen Grenzen. KST4Contest versieht sie daher mit [KST4C Automsg], ignoriert entsprechend gekennzeichnete Nachrichten bei der allgemeinen und QRG-bezogenen Antwort und begrenzt weitere Antworten an dieselbe Station in derselben Kategorie auf eine Nachricht innerhalb von zwei Minuten. Der Schutz gilt gemeinsam fĂŒr beide Antwortarten.

Im Klartext: Die Funktion verhindert keine Massenanfragen. Sie verhindert aber, dass der EmpfÀnger jede davon einzeln mit derselben Absage beantworten muss. Sie soll keine Unterhaltung simulieren und erst recht keine endlose Diskussion mit einem zweiten automatischen Client beginnen.

Konfiguration, erkannte QRG-Anfragen und genaue Kategorienzuordnung: Konfiguration – Messagehandling Settings.


Multi-Channel-Login (ab v1.26)

Gleichzeitiger Login in zwei Chat-Kategorien (z. B. 144 MHz und 432 MHz). Beide Chats werden parallel ĂŒberwacht.


Dark Mode (ab v1.26)

Aktivierbar ĂŒber: Window → Use Dark Mode

FĂŒr individuelle Farbanpassungen: CSS-Datei bearbeiten (Pfad in den Programmunterlagen).


Opposite Station Multi-Callsign Login-Tagging (ab v1.26)

UnterstĂŒtzung fĂŒr Stationen, die mit mehreren Rufzeichen gleichzeitig im Chat aktiv sind (z. B. Expedition-Setups).


QRZ.com und QRZ-CQ Profil-Buttons (ab v1.24)

FĂŒr ausgewĂ€hlte Stationen in der Benutzerliste gibt es direkte Buttons, um das QRZ.com-Profil und das QRZ-CQ-Profil im Browser zu öffnen.


Skeds und Sked-Erinnerungen

VerfĂŒgbar ab v1.40; Band-, Rufzeichen- und Win-Test-Behandlung erweitert in Nightly / v1.42.

Ein Sked ist mehr als eine Erinnerung an eine Uhrzeit. Er muss wĂ€hrend des laufenden Contestbetriebs rechtzeitig sichtbar werden, die vereinbarte Station priorisieren und – sofern gewĂŒnscht – die Gegenstation noch einmal an den Termin erinnern.

KST4Contest behandelt deshalb drei voneinander unabhÀngige Aufgaben:

  1. Der Sked wird intern gespeichert und in die PrioritÀtsberechnung einbezogen.
  2. Der Termin erscheint in der AP- und Sked-Timeline.
  3. Optional werden vor dem Termin automatische Privatnachrichten gesendet.

Ist der Win-Test-Netzwerk-Listener aktiviert, versucht KST4Contest zusĂ€tzlich, den Sked an Win-Test zu ĂŒbergeben. Ein Problem bei dieser Übergabe löscht oder verhindert den internen Sked nicht.

Sked anlegen

Zuerst die gewĂŒnschte Station in der Benutzerliste auswĂ€hlen. Die Bedienelemente befinden sich anschließend unten im Bereich Further Info.

Bedienelement Funktion
Sked in Legt fest, in wie vielen Minuten der Sked stattfinden soll. VerfĂŒgbar sind 2 bis 15 sowie 20 Minuten.
Band WĂ€hlt das Band des Skeds. Angeboten werden die unter Station → my station uses 
 aktivierten eigenen BĂ€nder.
Mode Legt den an Win-Test zu ĂŒbertragenden Mode fest. VerfĂŒgbar sind SSB und CW. Die Auswahl hat keinen Einfluss auf den internen Sked oder die Reminder-PMs.
Create sked Legt den internen Sked an und versucht bei aktiviertem Win-Test-Netzwerk-Listener zusĂ€tzlich die Übergabe an Win-Test.
Remind-PM in Aktiviert die automatischen Privatnachrichten vor dem Termin.
2+1, 5+2+1, 10+5+2+1 Legt fest, wie viele Minuten vor dem Sked die Reminder-PMs gesendet werden.

Sked-Steuerung im Further-Info-Bereich

KST4Contest versucht, ein sinnvolles Band vorzuwĂ€hlen. DafĂŒr werden nacheinander folgende Informationen verwendet:

  1. eine höchstens 30 Minuten alte QRG der ausgewÀhlten Station auf einem eigenen aktivierten Band,
  2. eine eindeutige Bandangabe im Namensfeld der Station und
  3. das erste aktivierte eigene Band.

Aktive Rufzeichenvarianten desselben Basisrufzeichens werden bei der Suche nach einer aktuellen Bandinformation gemeinsam betrachtet. Eine manuelle NOT-QRV-Markierung wird bei der automatischen Vorauswahl berĂŒcksichtigt. Das Band kann trotzdem ausdrĂŒcklich geĂ€ndert werden, wenn der Operator bewusst eine andere Vereinbarung getroffen hat.

Auswirkung auf den Priority Score

Ein eingetragener Sked erhöht den Score des normalisierten Basisrufzeichens:

Zeitraum Sked-Anteil am Score
mehr als 15 Minuten vor dem Termin +40
15 bis 3 Minuten vor dem Termin kontinuierlicher Anstieg von +300 bis in Richtung +1200
weniger als 3 Minuten vor bis 1 Minute nach dem Termin +5000
spÀter als 1 Minute nach dem Termin kein Sked-Boost mehr

Die starke Gewichtung unmittelbar vor dem Termin ist beabsichtigt. Ein vereinbarter Sked soll dann nicht durch eine gerade sehr aktive, aber nicht fest eingeplante Station aus der PrioritÀtsliste verdrÀngt werden.

Der Score wird fĂŒr das Basisrufzeichen berechnet. Ein Sked mit DN9APW-2 beeinflusst daher auch den gemeinsamen Score weiterer aktiver Varianten von DN9APW. Das konkrete Nachrichtenziel bleibt trotzdem DN9APW-2 in der beim Anlegen ausgewĂ€hlten Chat-Kategorie.

FĂŒnf Minuten nach dem Termin wird der Sked aus der internen Liste entfernt.

Reminder-PMs

Reminder-PMs werden nur angelegt, wenn Remind-PM in aktiviert ist. Je nach ausgewÀhltem Muster sendet KST4Contest beispielsweise zwei und eine Minute vor dem Sked folgende Privatnachricht:

[KST4C Autoreminder] sked in 2 min

Die Nachricht geht an das vollstĂ€ndige sichtbare KST-Rufzeichen und in die Chat-Kategorie, in der der Sked angelegt wurde. Ein Sked fĂŒr DN9APW-2 wird daher nicht versehentlich an DN9APW, DN9APW-70 oder eine gleichnamige Station in einer anderen Kategorie gesendet.

Beim tatsĂ€chlichen Reminder zeigt KST4Contest zusĂ€tzlich den optischen SKED-Hinweis an. Ist die einfache Soundausgabe aktiviert, wird außerdem ein Hinweiston abgespielt. Das bloße Aktivieren des Reminders löst noch kein Blinken aus.

Wird fĂŒr dasselbe vollstĂ€ndige Rufzeichen ein neuer Satz Reminder aktiviert, ersetzt dieser die zuvor geplanten Reminder dieses Rufzeichens.

Speicherung und Grenzen

Skeds und Reminder-ZeitplĂ€ne werden nur im Arbeitsspeicher gefĂŒhrt. Nach einem Neustart von KST4Contest mĂŒssen noch benötigte Termine erneut angelegt werden.

Die automatische Bandvorauswahl ist eine Herleitung aus vorhandenen Chatinformationen. Sie beweist nicht, dass die Station noch auf der zuletzt genannten QRG arbeitet. Band, Uhrzeit und Mode sollten deshalb vor Create sked kontrolliert werden.

Bedienung: Stationsinfo-Panel

Darstellung: AP- und Sked-Timeline

Win-Test-Übergabe: Log-Synchronisation – Win-Test

QSO-Monitoring (ab v1.31)

FĂŒr ausgewĂ€hlte Rufzeichen kann KST4Contest gerichtete Nachrichten zusĂ€tzlich in der PM-Tabelle anzeigen. Dabei werden sowohl Nachrichten berĂŒcksichtigt, die das ĂŒberwachte Rufzeichen sendet, als auch Nachrichten, die an dieses Rufzeichen gerichtet sind.

Die Nachricht bleibt gleichzeitig in ihrer ursprĂŒnglichen Tabelle erhalten und wird im PM-Fenster mit Absender und EmpfĂ€nger als ĂŒberwachte Kommunikation gekennzeichnet.

Konfiguration: Konfiguration – Sniffer-Einstellungen


Win-Test-Integration

KST4Contest verwendet fĂŒr Win-Test einen eigenen Listener fĂŒr das native Win-Test-Netzwerkprotokoll. DarĂŒber werden drei voneinander getrennte Funktionen bereitgestellt:

  • neue QSOs einschließlich Band- und gegebenenfalls Locatorinformation ĂŒbernehmen,
  • die aktuelle QRG aus Win-Test-STATUS-Paketen auswerten und
  • intern angelegte Skeds als ADDSKED an das Win-Test-Netzwerk ĂŒbergeben.

Bei der Sked-Übergabe wird die QRG nicht durch eine feste Standardfrequenz ersetzt. KST4Contest sendet nur dann einen Win-Test-Sked, wenn eine zum ausgewĂ€hlten Band passende QRG ermittelt werden konnte. Der interne Sked, die Timeline und die Reminder-PMs funktionieren unabhĂ€ngig davon weiter.

Ein sichtbarer KST-Suffix wie -2, -70 oder -144 bleibt innerhalb von KST4Contest erhalten, wird fĂŒr das Win-Test-Logrufzeichen jedoch entfernt. Portable Bestandteile wie /P, /M oder ein LĂ€nderprĂ€fix bleiben bestehen.

Einrichtung und genaue Datenbehandlung: Log-Synchronisation – Win-Test

Einstellungen: Win-Test-Netzwerk-Listener

PSTRotator-Interface (ab v1.31, vollstÀndig ab v1.40)

KST4Contest kann die Antennenrichtung direkt ĂŒber PSTRotator steuern. Wenn in der Benutzerliste eine Station ausgewĂ€hlt wird, kann der Rotator automatisch auf den QTF zur ausgewĂ€hlten Station gedreht werden.

Konfiguration: Konfiguration – PSTRotator-Einstellungen


Band-Upgrade-Hinweis nach einem Logeintrag

Meldet UCXLog oder Win-Test einen neuen Logeintrag mit Bandinformation, prĂŒft KST4Contest, ob die gearbeitete Station noch ein weiteres gemeinsames Band anbietet.

Die Herleitung verwendet dieselben Regeln wie a, B+ und der Filter New bands: aktivierte eigene BĂ€nder, aktuelle QRG-Erkennungen, Bandangaben im Namensfeld, bandbezogene Worked-Markierungen und NOT-QRV-Tags. Ausgewertet werden die aktiven Chat-Varianten desselben normalisierten Rufzeichens.

Bleibt mindestens ein gemeinsames, noch nicht gearbeitetes Band ĂŒbrig, erscheint fĂŒr ungefĂ€hr zwölf Sekunden ein blinkender Hinweis mit Rufzeichen und den betreffenden BĂ€ndern, beispielsweise BAND+ DL0ABC 432, 1296. Der Tooltip zeigt zusĂ€tzlich die bei der Entscheidung berĂŒcksichtigten aktivierten, gearbeiteten und als NOT QRV markierten BĂ€nder. Ist die allgemeine Soundausgabe eingeschaltet, wird außerdem ein kurzer Hinweiston abgespielt.

Der einfache Simplelogfile-Interpreter kann diesen Hinweis nicht zuverlĂ€ssig auslösen, weil er keine Bandinformation fĂŒr das gerade geloggte QSO liefert.

Konfiguration: Band-Upgrade-Hinweis nach einem Logeintrag.

Worked-, NOT-QRV- und Großfelddaten laufen nach drei Tagen automatisch ab. Einzelheiten und manueller Reset: Worked Station Database Settings.


PrioritÀtsscore und PrioritÀtsliste (ab v1.40)

Warum wird ĂŒberhaupt ein Score benötigt?

Eine klassische Chat-Benutzerliste zeigt zunĂ€chst nur, welche Stationen gerade eingeloggt sind. Im Contestbetrieb reicht diese Information nicht aus. Der Operator muss zusĂ€tzlich abschĂ€tzen, welche Station noch nicht gearbeitet wurde, auf welchem Band ein QSO möglich sein könnte, wohin die Antenne zeigt, ob ein passendes Flugzeug verfĂŒgbar ist und ob ein vereinbarter Sked unmittelbar bevorsteht.

Bei einer kurzen Liste lÀsst sich das noch im Kopf erledigen. Mit zunehmender Contestdauer, mehreren BÀndern und zwei gleichzeitig verwendeten Chat-Kategorien wird daraus jedoch eine stÀndig wiederholte Entscheidung.

KST4Contest fĂŒhrt die bereits vorhandenen Informationen deshalb in einem PrioritĂ€tsscore zusammen. Der Score beantwortet nicht die Frage, ob ein QSO sicher möglich ist. Er hilft bei der praktisch wichtigeren Frage:

Welche der aktuell sichtbaren Stationen sollte ich mir als NĂ€chstes ansehen?

Wann wird eine Station ausgeschlossen?

Vor der eigentlichen Gewichtung prĂŒft KST4Contest, ob ĂŒberhaupt eine bekannte Bandmöglichkeit besteht. DafĂŒr werden alle aktiven Chat-EintrĂ€ge desselben normalisierten Basisrufzeichens gemeinsam ausgewertet.

BerĂŒcksichtigt werden:

  1. die in den Stationseinstellungen aktivierten eigenen BĂ€nder,
  2. höchstens 30 Minuten alte QRG-Erkennungen der Gegenstation,
  3. eindeutige Bandangaben im Namensfeld ihrer aktiven Chat-EintrÀge,
  4. die pro Band gespeicherten Worked-Markierungen und
  5. manuell gesetzte NOT-QRV-Tags.

NOT QRV hat dabei Vorrang vor automatisch erkannten Frequenzen oder Bandangaben.

Sind BĂ€nder der Gegenstation bekannt, aber keines davon ist lokal aktiviert und noch verfĂŒgbar, erhĂ€lt die Station einen Score von 0. Dasselbe gilt, wenn alle gemeinsam möglichen BĂ€nder bereits gearbeitet wurden.

Fehlen dagegen sĂ€mtliche Bandinformationen, wird die Station nicht allein deshalb ausgeschlossen. Eine unbekannte Bandmöglichkeit ist nicht dasselbe wie eine nachweislich unmögliche Bandmöglichkeit. Erst wenn alle eigenen aktivierten BĂ€nder fĂŒr die Station manuell als NOT QRV markiert wurden, ist auch in diesem Fall keine aktuelle Contestmöglichkeit mehr vorhanden.

Stationen mit einem Score von 0 bleiben in der Benutzerliste sichtbar, erscheinen aber nicht in der PrioritÀtsliste.

Welche Informationen erhöhen oder verringern den Score?

Der Score entsteht aus mehreren voneinander unabhĂ€ngigen Hinweisen. Ein einzelnes Kriterium entscheidet daher normalerweise nicht ĂŒber den endgĂŒltigen Listenplatz.

Faktor Wirkung auf die Priorisierung
Worked-Status Ein noch auf keinem unterstĂŒtzten Band gearbeitetes Rufzeichen erhĂ€lt eine höhere AusgangsprioritĂ€t. Bereits gearbeitete Stationen werden niedriger bewertet, bleiben bei offenen Bandmöglichkeiten aber Kandidaten.
VerfĂŒgbare BĂ€nder Mehrere gemeinsam nutzbare und noch nicht gearbeitete BĂ€nder erhöhen die PrioritĂ€t. Optional kann fĂŒr Band-Upgrades ein zusĂ€tzlicher Boost aktiviert werden.
Entfernung Entfernungen unter 200 km werden niedriger gewichtet. Der Bereich zwischen 200 km und dem konfigurierten maximalen QRB wird bevorzugt. Stationen jenseits des maximalen QRB werden deutlich herabgestuft. Fehlt der QRB, entfÀllt dieser Faktor.
Antennenrichtung Liegt der QTF zur Gegenstation innerhalb der HĂ€lfte des konfigurierten Antennen-Öffnungswinkels um den aktuellen eigenen QTF, steigt der Score. Je nĂ€her die Richtungen zusammenliegen, desto stĂ€rker wirkt der Hinweis.
AirScout Mindestens ein aktuell erreichbares Flugzeug erhöht den Score. Eine erwartete AP-Gelegenheit in null, einer oder zwei Minuten wird zusÀtzlich zeitlich gewichtet.
Aktuelle Chat-AktivitÀt Eine Nachricht innerhalb der letzten Minute wirkt stÀrker als eine Nachricht innerhalb der letzten drei Minuten. Mehrere eingehende Zeilen innerhalb des AktivitÀtsfensters erhöhen den Score zusÀtzlich.
Positive Signale Erkannte Angaben wie QRV, READY, RGR, OK, TNX oder vergleichbare konfigurierte Textmuster werden fĂŒr einige Minuten als positiver Hinweis berĂŒcksichtigt.
Antwortverhalten Reagiert eine Station nach einer eigenen /cq-Nachricht schnell mit einer weiteren sichtbaren Chat-Zeile, wirkt sich die gemittelte Reaktionszeit positiv aus. Bleibt eine solche Zeile aus, entsteht nach dem konfigurierten Timeout eine negative Bewertung.
Skeds Ein eingetragener Sked erhöht die PrioritÀt zunÀchst leicht. Innerhalb der letzten 15 Minuten vor dem Termin steigt der Einfluss kontinuierlich an. Zwischen drei Minuten vor und einer Minute nach dem Termin erhÀlt der Sked eine sehr hohe PrioritÀt.
Fehlgeschlagener Versuch Sked fail reduziert den Score der Station stark, bis die Markierung mit Reset fail zurĂŒckgesetzt oder KST4Contest neu gestartet wird.

Das standardmĂ€ĂŸige AktivitĂ€tsfenster fĂŒr die Anzahl eingehender Nachrichten betrĂ€gt 180 Sekunden. Eine aktuelle Nachricht innerhalb der letzten 60 Sekunden wird noch einmal gesondert bewertet. Der standardmĂ€ĂŸige No-Reply-Timeout betrĂ€gt 13 Minuten.

Beim Antwortverhalten kann KST4Contest nicht sicher feststellen, ob eine nachfolgende öffentliche oder private Nachricht tatsĂ€chlich die Antwort auf die eigene Anfrage war. Jede anschließend empfangene Zeile derselben Station beendet deshalb den laufenden Antwortzeitversuch. Der Wert ist eine praktische NĂ€herung und keine statistisch belastbare Antwortquote.

Was bedeutet ein eingetragener Sked?

Ein Sked ist eine zeitlich vereinbarte Arbeitsaufgabe. Deshalb ĂŒbersteuert ein unmittelbar bevorstehender Sked die meisten normalen AktivitĂ€ts- und Entfernungshinweise. Ohne diese Gewichtung könnte eine gerade sehr aktive Station einen vereinbarten Termin aus der PrioritĂ€tsliste verdrĂ€ngen.

Der starke Sked-Boost ist absichtlich auf den Zeitraum von drei Minuten vor bis eine Minute nach dem eingetragenen Termin begrenzt. Ein weiter in der Zukunft liegender Sked bleibt sichtbar, soll den laufenden Betrieb aber noch nicht dominieren.

Die Bewertung wird fĂŒr das normalisierte Basisrufzeichen vorgenommen. Ein Sked fĂŒr eine aktive Variante wie 9A0BB-23 beeinflusst daher den gemeinsamen Score der zu 9A0BB gehörenden Chat-EintrĂ€ge.

Wie werden mehrere SSIDs und Chat-Kategorien behandelt?

Aktive Rufzeichen wie 9A0BB-2, 9A0BB-70, 9A0BB-23 und 9A0BB-13 bleiben getrennte Chatmember. Dadurch können Nachrichten weiterhin an das vollstÀndige Rufzeichen und die richtige Chat-Kategorie adressiert werden.

Worked-, Band-, NOT-QRV- und Score-Informationen beziehen sich dagegen auf das gemeinsame Basisrufzeichen 9A0BB. Der Score wird deshalb einmal berechnet und auf alle aktiven Varianten ĂŒbertragen. Die Benutzerliste kann mehrere getrennte Zeilen mit demselben Score enthalten; in der PrioritĂ€tsliste erscheint das Basisrufzeichen nur einmal.

Als konkretes Nachrichtenziel verwendet KST4Contest den zuletzt passenden aktiven Login in der zuletzt verwendeten Chat-Kategorie. Beim Anklicken eines Kandidaten wird anschließend das vollstĂ€ndige Rufzeichen einschließlich Suffix und Kategorie ausgewĂ€hlt.

Aktualisierung und Anzeige

Änderungen durch neue Nachrichten, AirScout-Daten, Skeds, Worked-Informationen oder manuelle NOT-QRV- und Sked-fail-Markierungen fordern unmittelbar eine Neuberechnung an. ZusĂ€tzlich wird der Score regelmĂ€ĂŸig im Hintergrund aktualisiert, weil AktivitĂ€ts-, AP- und Sked-Informationen auch ohne neues Ereignis altern.

Eine kurze Verzögerung von einigen Sekunden zwischen einem Ereignis und der sichtbaren neuen Reihenfolge ist daher normal.

Die BenutzeroberflÀche zeigt den Score an drei Stellen:

  • als numerisch sortierbare Spalte Score in der Benutzerliste,
  • fĂŒr die ausgewĂ€hlte Station im Bereich Further Info und
  • als kompakte Liste der beiden derzeit höchstbewerteten Kandidaten mit einem zusĂ€tzlichen Fenster fĂŒr bis zu 15 Kandidaten.

Bedienung: PrioritÀtsliste in der BenutzeroberflÀche.

Was sagt der Score nicht aus?

Der Zahlenwert ist weder eine Erfolgswahrscheinlichkeit noch eine Signalprognose. Ein doppelt so hoher Score bedeutet nicht, dass ein QSO doppelt so wahrscheinlich ist.

Die Berechnung kennt unter anderem nicht:

  • die tatsĂ€chliche Antennenrichtung der Gegenstation,
  • deren momentane Betriebssituation,
  • lokale Störungen,
  • kurzfristige AusbreitungsĂ€nderungen,
  • GelĂ€ndeabschattungen außerhalb der jeweils angebundenen Funktionen oder
  • die Frage, ob eine im Chat aktive Station tatsĂ€chlich gerade am FunkgerĂ€t sitzt.

Auch bekannte Eingabedaten können veraltet oder missverstĂ€ndlich sein. Eine erkannte Frequenz belegt beispielsweise nur, dass diese QRG kĂŒrzlich im Zusammenhang mit der Station aufgetreten ist.

Im Klartext: Der Score ersetzt nicht die Entscheidung des Operators. Er sorgt dafĂŒr, dass die dafĂŒr bereits vorhandenen Informationen nicht bei jedem Kandidaten erneut im Kopf zusammengesucht werden mĂŒssen.

Zugehörige Einstellungen:


AP- und Sked-Timeline

Die Timeline stellt bevorstehende Aircraft-Scatter-Gelegenheiten und eingetragene Skeds fĂŒr die nĂ€chsten 30 Minuten gemeinsam dar. Sie beantwortet damit zwei Fragen auf einen Blick:

  • Wann entsteht voraussichtlich eine interessante AP-Gelegenheit?
  • Welcher bereits vereinbarte Sked nĂ€hert sich unabhĂ€ngig davon?

Weiter in der Zukunft liegende Ereignisse erscheinen rechts. Mit ablaufender Zeit wandern sie nach links in Richtung des aktuellen Zeitpunkts.

AP-Kandidaten und Skeds in der Timeline

AP-Kandidaten

AP-Kandidaten erscheinen in den oberen Spuren. Pro Ankunftsminute können bis zu vier ausgewĂ€hlte Kandidaten dargestellt werden. Die Auswahl berĂŒcksichtigt den Priority Score und das von AirScout gemeldete Reflexionspotenzial.

Die Farbe des AP-Symbols kennzeichnet das Reflexionspotenzial:

Farbe Reflexionspotenzial
Magenta mindestens 95 %
Rot mindestens 75 %
Gelb mindestens 50 %
Blau unter 50 %

Die Farbe ist keine QSO-Wahrscheinlichkeit. Sie gibt den von AirScout ĂŒbernommenen Wert fĂŒr die berechnete Reflexionsgeometrie wieder.

Ein Klick auf einen AP-Kandidaten wĂ€hlt den dazugehörigen aktiven Chatmember einschließlich Rufzeichensuffix und Chat-Kategorie aus. Dadurch kann unmittelbar eine passende Nachricht vorbereitet werden.

Skeds

Skeds erscheinen als Rauten in der unteren Spur. Die Beschriftung verwendet das vollstĂ€ndige KST-Rufzeichen, beispielsweise SKED: DN9APW-2. Dadurch bleibt erkennbar, welcher konkrete Login fĂŒr den Termin ausgewĂ€hlt wurde.

Der Tooltip eines Skeds zeigt mindestens:

  • das vollstĂ€ndige KST-Rufzeichen,
  • das vereinbarte Band und
  • den QTF zur Gegenstation.

Sind passende AirScout-Daten vorhanden, werden zusÀtzlich die aktuelle AP-Erreichbarkeit und die nÀchste berechnete AP-Gelegenheit angezeigt.

BerĂŒcksichtigung der Antennenrichtung

Liegt der QTF eines Ereignisses deutlich außerhalb der aktuellen Antennenrichtung, wird dessen Symbol transparenter dargestellt. Die Beschriftung bleibt lesbar. Liegt das Ziel nahe der Mitte des konfigurierten Antennenbereichs, wird das Symbol zusĂ€tzlich hervorgehoben.

Diese Darstellung verÀndert weder den Sked noch den Priority Score. Sie ist eine optische Hilfe, um Kandidaten in der aktuellen Antennenrichtung schneller zu erkennen.

Die Timeline ist eine Vorschau. AirScout-Daten können sich Àndern, und ein eingetragener Sked garantiert weder eine freie Frequenz noch eine tatsÀchlich vorhandene Ausbreitungsverbindung.

Intervall-Beacon

KST4Contest kann wiederkehrende CQ-Nachrichten in den öffentlichen Chat senden. Der Beacon ist fĂŒr lĂ€ngeres CQ-Rufen auf einer festen Frequenz gedacht: Die eigene QRG wird regelmĂ€ĂŸig veröffentlicht, ohne dass derselbe Text von Hand wiederholt werden muss.

Beide Chat-Kategorien verwenden ein gemeinsames Intervall, besitzen aber jeweils einen eigenen Aktivierungsschalter und Nachrichtentext. Der zweite Beacon wird nur gesendet, wenn auch der zweite Chat aktiviert und verbunden ist.

Globale Variablen wie MYQRG, SECONDQRG, MYLOCATOR oder MYQTF werden unmittelbar vor jeder Aussendung neu aufgelöst. Eine zwischenzeitlich vom Logprogramm aktualisierte QRG kann dadurch bereits im nÀchsten Beacon erscheinen.

Vor dem Versand prĂŒft KST4Contest den vollstĂ€ndig aufgelösten Nachrichtentext. Leere Nachrichten, ZeilenumbrĂŒche, das Protokoll-Trennzeichen | und Texte mit mehr als 120 Zeichen werden nicht gesendet.

Beim Absuchen oder hÀufigen Wechseln der QRG sollte der Beacon ausgeschaltet werden. Eine automatisch verbreitete Frequenz ist nur dann hilfreich, wenn dort tatsÀchlich jemand hört und ruft.

Konfiguration, Timer-Verhalten und verfĂŒgbare Variablen: Konfiguration – Beacon Settings.


Simplelogfile

Details: Log-Synchronisation.


Globale Nachrichtenansichten

Das Stationsinfo-Panel und die PM-Tabelle beantworten Fragen zu einer bestimmten Station oder zur eigenen Kommunikation. Daneben gibt es Nachrichtenströme, die unabhĂ€ngig von der aktuell ausgewĂ€hlten Station betrachtet werden mĂŒssen.

KST4Contest fasst diese globalen Informationen in drei Ansichten zusammen:

Ansicht Inhalt
Public messages Öffentliche Chatnachrichten, CQ-Rufe und Beacons
DXCluster messages Vom ON4KST-Server gelieferte DX-Cluster-Meldungen
QSO of the other Gerichtete Chatnachrichten zwischen zwei anderen Stationen

Die Ansichten befinden sich als Tabs im unteren Bereich des Hauptfensters. Public messages ist nach dem Programmstart vorausgewÀhlt.

Globale Nachrichtentabs im Hauptfenster

DXCluster messages

Der Tab DXCluster messages zeigt DX-Cluster-Meldungen, die ĂŒber die bestehende ON4KST-Verbindung empfangen werden. Je nach Inhalt der Meldung stehen folgende Informationen zur VerfĂŒgung:

  • Zeitpunkt,
  • sendende beziehungsweise meldende Station,
  • deren Locator,
  • gemeldete Station,
  • deren Locator,
  • QRG,
  • Meldungstext und
  • globaler Worked-Status der gemeldeten Station.

Nicht jede vom Server ĂŒbertragene Meldung enthĂ€lt alle Felder. Ein leeres Locator- oder Nachrichtenfeld bedeutet deshalb nicht zwangslĂ€ufig einen Verarbeitungsfehler.

Diese Anzeige darf nicht mit dem integrierten lokalen DX-Cluster-Server verwechselt werden. Der Tab zeigt empfangene ON4KST-Clusterinformationen. Der lokale Server erzeugt dagegen aus einer erkannten Richtungsgelegenheit einen Spot und gibt ihn an ein verbundenes Logprogramm weiter.

QSO of the other

Der Tab QSO of the other zeigt gerichtete Chatnachrichten, bei denen weder Absender noch EmpfĂ€nger die eigene Station sind. Öffentliche Nachrichten an ALL werden nicht aufgenommen.

Die Tabelle enthÀlt:

Spalte Bedeutung
Time Zeitpunkt der Chatnachricht
Call TX Absender der Nachricht
Last QRG TX zuletzt fĂŒr den Absender bekannte QRG
wkd TX? globaler Worked-Status des Absenders
Call RX EmpfÀnger der Nachricht
Last QRG RX zuletzt fĂŒr den EmpfĂ€nger bekannte QRG
wkd RX? globaler Worked-Status des EmpfÀngers
Message Inhalt der gerichteten Nachricht
Category Chat-Kategorie der Nachricht

Die beiden QRG-Spalten zeigen den zuletzt in KST4Contest bekannten Wert der jeweiligen Station. Das ist nicht zwangslĂ€ufig die Frequenz, auf der sich die beiden Stationen gerade verabreden. Die QRG kann aus einer frĂŒheren Nachricht stammen und sich inzwischen geĂ€ndert haben.

Auch die Worked-Spalten sind bewusst bandunabhÀngig. Ein X bedeutet, dass das betreffende Basisrufzeichen auf mindestens einem Band gearbeitet wurde. Daraus folgt nicht, dass es auf der in der Tabelle sichtbaren oder vermuteten QRG bereits gearbeitet wurde.

Die Bezeichnung QSO of the other ist eine praktische Kurzform. Eine gerichtete Nachricht beweist weder, dass anschließend ein Funkkontakt zustande kam, noch dass beide Stationen tatsĂ€chlich auf derselben Frequenz arbeiten. Die Ansicht zeigt beobachtbare Koordination im Chat – nicht das Logbuch der anderen Stationen.

ZusÀtzliches Monitorfenster

Dieselben DX-Cluster-Meldungen und gerichteten Nachrichten stehen weiterhin im separaten Fenster Cluster & QSO of the other zur VerfĂŒgung. Dort erscheinen die DX-Cluster-Tabelle oben und die Nachrichten zwischen anderen Stationen darunter.

Separates Cluster- und QSO-Monitorfenster

Das separate Fenster und die Tabs verwenden dieselben zugrunde liegenden Listen. Eine Meldung wird dadurch nicht doppelt empfangen oder doppelt gespeichert. Es handelt sich lediglich um zwei Darstellungen derselben Daten.

Das Monitorfenster kann ĂŒber Windows → Hide cluster / stranger QSOs ausgeblendet und mit Show cluster / stranger QSOs wieder eingeblendet werden. Wer den Platz nicht benötigt, kann das Fenster daher schließen oder minimieren, ohne auf die entsprechenden Tabs im Hauptfenster verzichten zu mĂŒssen.

Die vollstĂ€ndigen Texte abgeschnittener Nachrichten erscheinen als Tooltip. Erkannte Webadressen können wie in den ĂŒbrigen Nachrichtentabellen angeklickt und im Standardbrowser geöffnet werden.

Die Ansichten helfen dabei, AktivitĂ€t und Koordination anderer Stationen zu erkennen. Bei hohem Chat-Aufkommen entsteht daraus allerdings schnell mehr Information als Erkenntnis. Das separate Fenster ist deshalb vor allem dann nĂŒtzlich, wenn ein bestimmter Kommunikationsfluss gezielt beobachtet werden soll.


Stationskarte und Streckenanalyse (ab v1.41)

Eine lange Benutzerliste beantwortet zwei geografische Fragen nur unzureichend: Wo befinden sich die eingeloggten Stationen, und welche davon liegen ungefĂ€hr in der aktuellen Antennenrichtung? Die Stationskarte ĂŒbertrĂ€gt deshalb die bereits bekannten Locator-, Richtungs-, Band- und Worked-Informationen in eine interaktive Kartenansicht.

Die Karte ist keine zweite, unabhÀngig verwaltete Stationsliste. Sie verwendet die aktuell durch die Filter der Benutzerliste sichtbaren Chatmember. Wird beispielsweise nach Entfernung, Richtung, Worked-Status oder einem bestimmten Band gefiltert, wirkt sich dies auch auf die dargestellten Stationen aus. In der Kopfzeile der Karte wird angezeigt, wie viele Stationen sichtbar sind und ob eine gefilterte Ansicht aktiv ist.

Stationskarte mit ausgewÀhlter Station und eingeblendeter Streckenanalyse

Welche Stationen werden dargestellt?

FĂŒr einen Kartenmarker benötigt KST4Contest einen brauchbaren sechsstelligen Locator. Chatmember ohne einen solchen Locator können in der Benutzerliste vorhanden sein, erscheinen aber nicht auf der Karte.

Mehrere aktive Chat-EintrĂ€ge desselben Basisrufzeichens werden fĂŒr die Kartenansicht zusammengefasst. Das verhindert, dass beispielsweise getrennte Logins in mehreren Chat-Kategorien mehrere Marker an derselben geografischen Position erzeugen. Als sichtbares Rufzeichen und fĂŒr die Detailinformationen wird die zuletzt geeignete aktive Variante verwendet.

Die Beschriftung eines Markers kann zusÀtzlich enthalten:

  • die fĂŒr die Station erkannten aktiven BĂ€nder,
  • B+, wenn mindestens ein eigenes aktiviertes und noch nicht gearbeitetes Band angeboten wird.

Die Bandangaben verwenden dieselbe Herleitung wie die Bandspalten, der Filter New bands und der Priority Score. Aktuelle QRG-Erkennungen, Bandangaben im Namensfeld, Worked-Informationen und manuelle NOT-QRV-Markierungen werden daher auch in der Kartenansicht konsistent berĂŒcksichtigt.

Bedeutung der Markerfarben

Darstellung Bedeutung
Blauer Rand Station ohne eine der nachfolgenden besonderen Markierungen
Gelber Rand Das Basisrufzeichen wurde bereits auf mindestens einem Band gearbeitet
GrĂŒn FĂŒr die Station besteht eine aus gerichteten Chatnachrichten hergeleitete Richtungsgelegenheit
Orange Aktuell ausgewÀhlte Station

Treffen mehrere ZustĂ€nde gleichzeitig zu, hat die fĂŒr den Betrieb wichtigere Markierung Vorrang. Eine ausgewĂ€hlte Station bleibt deshalb orange; eine Richtungsgelegenheit wird grĂŒn dargestellt, auch wenn das Rufzeichen bereits gearbeitet wurde.

Bei niedrigen Zoomstufen werden rĂ€umlich dicht beieinanderliegende Stationen zu einem Cluster zusammengefasst. Die Zahl im Cluster gibt die Anzahl der enthaltenen Stationen an. Ein Klick zoomt weiter hinein, wĂ€hlt aber noch keine einzelne Station aus. Die aktuell ausgewĂ€hlte Station und grĂŒn markierte Richtungsgelegenheiten bleiben auch bei niedriger Zoomstufe als einzelne Marker sichtbar.

Auswahl und geografische Hilfen

Ein Klick auf einen einzelnen Stationsmarker:

  1. wÀhlt den dazugehörigen aktiven Chatmember aus,
  2. scrollt die Benutzerliste zu diesem Eintrag,
  3. aktualisiert den Further Info-Bereich und
  4. bereitet das Rufzeichen wie bei einer Auswahl in der Benutzerliste als Nachrichtenziel vor.

FĂŒr die ausgewĂ€hlte Station zeichnet KST4Contest eine Verbindungslinie von der eigenen Station zum Ziel. Der eingezeichnete Antennensektor verwendet:

  • den aktuellen eigenen QTF,
  • den konfigurierten Antennen-Öffnungswinkel und
  • das konfigurierte Standard-Maximum-QRB.

Das Maidenhead-Raster passt seine Genauigkeit an die Zoomstufe und den sichtbaren Kartenausschnitt an. Es dient der rÀumlichen Orientierung; die Position eines Stationsmarkers wird aus dem sechsstelligen Locator abgeleitet und ist deshalb keine exakte GPS-Position.

Strecken- und GelÀndeprofil

Nach Auswahl einer Station fordert KST4Contest ein Höhenprofil zwischen dem eigenen und dem fremden Locator an. Die aktive Online-Datenquelle ist die Open-Meteo Elevation API mit GelÀndedaten auf Basis von Copernicus GLO-90.

Die Online-Abfrage ist auf höchstens 100 gleichmĂ€ĂŸig ĂŒber die Strecke verteilte Höhenpunkte begrenzt. Eine 100 Kilometer lange Strecke wird damit grob im Abstand von etwa einem Kilometer abgetastet. Bei kĂŒrzeren Strecken wird der Abstand entsprechend kleiner, schmale Hindernisse können trotzdem zwischen zwei Abfragepunkten liegen.

Aus den Höhenpunkten berechnet KST4Contest unter anderem:

  • das GelĂ€ndeprofil,
  • die geometrische Sichtlinie,
  • die ErdkrĂŒmmung mit einem festen effektiven Erdradiusfaktor von k = 4/3,
  • den geometrischen Radiohorizont beider Stationen,
  • relevante GelĂ€ndehorizonte,
  • die erste Fresnel-Zone,
  • die geringste Fresnel-Freiheit,
  • den stĂ€rksten erkannten Eingriff in die Fresnel-Zone und
  • eine grobe Einzelhindernis- beziehungsweise Knife-Edge-AbschĂ€tzung.

Die eingestellte eigene Antennenhöhe wird zur lokalen GelĂ€ndehöhe addiert. FĂŒr die Gegenstation wird derzeit eine feste angenommene Antennenhöhe von 10 Metern ĂŒber Grund verwendet.

Bewegst du die Maus ĂŒber das Profil, wird der dazugehörige Abfragepunkt zusĂ€tzlich auf der Karte markiert. Dadurch lĂ€sst sich ein auffĂ€lliger Berg oder GelĂ€ndeeinschnitt leichter einer geografischen Position zuordnen.

Welche Frequenz wird fĂŒr die Berechnung verwendet?

Die Frequenz beeinflusst insbesondere die GrĂ¶ĂŸe der Fresnel-Zone, die FreiraumdĂ€mpfung und das Link-Budget. KST4Contest versucht deshalb, fĂŒr die ausgewĂ€hlte Station eine passende Analysefrequenz zu bestimmen.

Vorrangig wird eine aktuell bekannte QRG auf einem eigenen aktivierten und fĂŒr die Gegenstation nutzbaren Band verwendet. Fehlt eine geeignete QRG, wird aus den vorhandenen Bandinformationen ein automatisches Analyseband hergeleitet und dessen Standardfrequenz verwendet. Manuelle NOT-QRV-Markierungen werden dabei berĂŒcksichtigt.

Die tatsĂ€chlich verwendete Frequenz steht im Feld Frequency der Streckenanalyse. Sie sollte kontrolliert werden, wenn die automatische Zuordnung nicht zur vorgesehenen Funkverbindung passt. Eine Berechnung auf 144 MHz ist fĂŒr eine geplante Verbindung auf 1296 MHz keine gleichwertige NĂ€herung.

ZusÀtzlich zur geometrischen Bewertung erstellt KST4Contest eine vereinfachte Link-Budget-AbschÀtzung. Verwendet werden:

  • die konfigurierte eigene Sendeleistung,
  • der eigene Antennengewinn,
  • die angenommene Sendeleistung der Gegenstation,
  • der angenommene Antennengewinn der Gegenstation,
  • eine frequenzabhĂ€ngig geschĂ€tzte SpeiseleitungsdĂ€mpfung,
  • die FreiraumdĂ€mpfung und
  • gegebenenfalls eine grobe zusĂ€tzliche HindernisdĂ€mpfung.

Antennengewinne werden in dBi eingegeben. Ein in dBd bekannter Wert muss deshalb vor der Eingabe um 2,15 dB erhöht werden.

Die Berechnung betrachtet beide Übertragungsrichtungen. Der daraus abgeleitete ungĂŒnstigere SSB-Wert wird als Tropo-Marge fĂŒr die Station gespeichert und kann anschließend in der Tropo-Spalte, beim Sortieren und durch den Filter Tropo >=0dB verwendet werden.

Karte und Benutzerliste fĂŒhren keine voneinander unabhĂ€ngigen Berechnungen durch. Sie verwenden denselben Reachability-Service und denselben Ergebnisspeicher. Eine ĂŒber die Karte oder mit Calc selected angestoßene Berechnung kann deshalb anschließend auch in der Benutzerliste erscheinen.

Es wird absichtlich keine automatische Online-GelĂ€ndeabfrage fĂŒr jeden sichtbaren Chatmember gestartet. Eine Berechnung erfolgt durch eine ausdrĂŒckliche Auswahl in der Karte oder ĂŒber Calc selected. Das begrenzt API-Anfragen und verhindert, dass jede Tabellenaktualisierung eine neue Serie von Höhenabfragen auslöst.

Pfadanalyse ausblenden

Das GelĂ€ndeprofil und die ausfĂŒhrliche Analyse benötigen einen erheblichen Teil der Fensterhöhe. Werden sie gerade nicht gebraucht, können beide Bereiche gemeinsam mit Hide path analysis ausgeblendet werden. Die Karte nutzt den frei werdenden Platz unmittelbar.

Stationskarte mit ausgeblendeter Pfadanalyse

Mit Show path analysis werden Profil und Detailwerte wieder eingeblendet. Das zuletzt berechnete Ergebnis bleibt erhalten. Die gewÀhlte Sichtbarkeit wird in den Einstellungen gespeichert und beim nÀchsten Programmstart wiederhergestellt.

Der rechte Detailbereich ist ĂŒber einen Divider in der Breite verstellbar. Er kann so weit verkleinert werden, dass mehr Platz fĂŒr die Karte entsteht, ohne ein Rufzeichen mit ĂŒblicher LĂ€nge vollstĂ€ndig zu verdecken.

Was sagt die Streckenanalyse nicht aus?

Die Auswertung ist ein geometrisches und rechnerisches Modell. Sie misst weder die tatsÀchliche FeldstÀrke noch die momentanen Ausbreitungsbedingungen.

Insbesondere kennt KST4Contest nicht:

  • die wirkliche Antennenhöhe und den tatsĂ€chlichen Antennengewinn der Gegenstation,
  • deren Sendeleistung und Speiseleitungsverluste,
  • GebĂ€ude, Bewuchs und andere Hindernisse, die im Höhenmodell nicht enthalten sind,
  • lokale Störungen und EmpfĂ€ngereigenschaften,
  • den aktuellen atmosphĂ€rischen K-Faktor,
  • Inversionsschichten oder Ducting und
  • die tatsĂ€chliche Antennenrichtung der Gegenstation.

Die unter Mechanisms genannten Ausbreitungswege sind eine allgemeine Einordnung anhand der GelÀndegeometrie. Eine Nennung von Aircraft Scatter bedeutet nicht, dass aktuelle Flugzeuge aus AirScout in die GelÀndeanalyse eingerechnet wurden.

Im Klartext: Ein freier Weg ist ein nĂŒtzlicher positiver Hinweis. Ein geometrisch versperrter Weg bedeutet im VHF-, UHF- und Mikrowellenbereich aber nicht automatisch „unmöglich“. Ebenso garantiert ein positives Link-Budget kein QSO.

Bedienung: Stationskarte in der BenutzeroberflÀche

Konfiguration: Streckenanalyse und Link-Budget


Begrenzte Nachrichtenspeicher (ab v1.41)

WĂ€hrend eines lĂ€ngeren Contests können mehrere zehntausend Chat- und DX-Cluster-Meldungen eintreffen. WĂŒrden diese Listen wĂ€hrend der gesamten Programmlaufzeit unbegrenzt wachsen, stiege nicht nur der Speicherverbrauch. Auch das Filtern, Sortieren und Aktualisieren der darauf aufbauenden Tabellen wĂŒrde zunehmend aufwendiger.

KST4Contest verwendet deshalb zwei getrennte, begrenzte Nachrichtenspeicher:

Nachrichtenspeicher AufrĂ€umen ab GrĂ¶ĂŸe nach dem AufrĂ€umen
Chatnachrichten mehr als 30.000 EintrÀge 25.000 EintrÀge
DX-Cluster-Meldungen mehr als 10.000 EintrÀge 8.000 EintrÀge

Neue Nachrichten werden am Anfang der jeweiligen Liste eingefĂŒgt. Wird der obere Grenzwert ĂŒberschritten, entfernt KST4Contest die Ă€ltesten EintrĂ€ge am Ende der Liste, bis die angegebene ZielgrĂ¶ĂŸe erreicht ist.

Warum gibt es zwei Grenzwerte?

Der Speicher wird nicht nach jeder einzelnen Nachricht wieder exakt auf seine MaximalgrĂ¶ĂŸe verkleinert. Nach dem AufrĂ€umen bleiben bei den Chatnachrichten 5.000 und bei den DX-Cluster-Meldungen 2.000 freie PlĂ€tze.

Dadurch muss KST4Contest nicht fĂŒr jede anschließend eintreffende Nachricht erneut ListeneintrĂ€ge entfernen. Das AufrĂ€umen erfolgt blockweise und damit deutlich seltener.

Welche Tabellen teilen sich einen Speicher?

Die folgenden Ansichten sind gefilterte Darstellungen derselben globalen Chatnachrichtenliste:

  • Public messages,
  • die PM-Tabelle,
  • die Nachrichten im Bereich Further Info und
  • QSO of the other.

Diese Tabellen speichern nicht jeweils zusÀtzlich bis zu 30.000 Nachrichten. Wird eine alte Chatnachricht aus dem gemeinsamen Speicher entfernt, verschwindet sie gleichzeitig aus allen darauf basierenden Ansichten.

Ebenso verwenden der Tab DXCluster messages und die DX-Cluster-Tabelle im separaten Monitorfenster denselben Cluster-Speicher. Das zusÀtzliche Fenster erzeugt weder eine zweite Nachrichtenverbindung noch eine Kopie der empfangenen Meldungen.

Chatnachrichten und DX-Cluster-Meldungen besitzen dagegen voneinander unabhÀngige Speicher und Grenzwerte. Ein hohes Aufkommen an öffentlichen Chatnachrichten verkleinert deshalb nicht den DX-Cluster-Speicher und umgekehrt.

Keine dauerhafte Historie

Beide Nachrichtenspeicher liegen ausschließlich im Arbeitsspeicher. Sie werden weder in die interne Worked-Datenbank noch in eine andere lokale Nachrichtendatei geschrieben.

Nach einem Neustart beginnen die Tabellen wieder mit leeren Listen und werden ausschließlich aus den neu empfangenen Meldungen aufgebaut. Die Ansichten sind damit ein Arbeitsmittel fĂŒr die laufende Sitzung und kein dauerhaftes Chatarchiv.


Bildschirmgerechte GrĂ¶ĂŸe des Hauptfensters (ab v1.41)

KST4Contest speichert die zuletzt verwendete GrĂ¶ĂŸe des Hauptfensters. Das ist praktisch, solange das Programm beim nĂ€chsten Start auf einem vergleichbaren Bildschirm lĂ€uft. Wurde die Anwendung zuvor auf einem grĂ¶ĂŸeren Monitor verwendet, kann die gespeicherte GrĂ¶ĂŸe auf einem kleineren Bildschirm jedoch außerhalb des sichtbaren Bereichs liegen.

KST4Contest prĂŒft die gespeicherte GrĂ¶ĂŸe deshalb beim Programmstart gegen den nutzbaren Bereich des primĂ€ren Bildschirms.

Wie wird die StartgrĂ¶ĂŸe bestimmt?

Sofern die gespeicherten Werte gĂŒltig sind, verwendet KST4Contest zunĂ€chst die zuletzt gespeicherte Höhe und Breite. Fehlen brauchbare Werte, gilt eine StandardgrĂ¶ĂŸe von:

  • 1.234 Pixel Breite und
  • 768 Pixel Höhe.

Als verfĂŒgbare FlĂ€che verwendet KST4Contest nicht die vollstĂ€ndige Bildschirmauflösung, sondern den von JavaFX gemeldeten sichtbaren Bereich des primĂ€ren Bildschirms. Taskleiste, Dock und vergleichbare Bereiche des Betriebssystems sind darin bereits ausgenommen.

Von dieser FlĂ€che wird zusĂ€tzlich ein Sicherheitsabstand von 40 Pixeln abgezogen. Überschreitet die gespeicherte Breite oder Höhe den verbleibenden Platz, wird nur der betreffende Wert verkleinert.

Nachdem die OberflĂ€che mit dieser Scene-GrĂ¶ĂŸe aufgebaut wurde, prĂŒft KST4Contest zusĂ€tzlich das tatsĂ€chliche native Fenster einschließlich seiner vom Betriebssystem erzeugten Rahmen und Titelleiste. Das Fenster wird bei Bedarf noch einmal verkleinert oder in den sichtbaren Bereich verschoben.

Damit werden zwei unterschiedliche FĂ€lle abgefangen:

  1. Die gespeicherte InhaltsflĂ€che ist grĂ¶ĂŸer als der aktuelle Bildschirm.
  2. Die InhaltsflĂ€che passt, das vollstĂ€ndige native Fenster ragt durch Rahmen oder Position trotzdem ĂŒber den sichtbaren Bereich hinaus.

Was passiert mit dem Layout?

Die OberflĂ€che wird nicht als Ganzes proportional skaliert. Stattdessen erhĂ€lt das Hauptfenster weniger Platz, und die dafĂŒr vorgesehenen UI-Bereiche reagieren auf die verfĂŒgbare Breite.

Die Filterleiste bleibt bei normaler Fensterbreite kompakt. Erst wenn der tatsÀchlich benötigte Platz nicht mehr ausreicht, werden Bedienelemente in zusÀtzliche Zeilen umgebrochen. Divider können weiterhin verwendet werden, um den Platz zwischen den Nachrichten- und Stationsbereichen aufzuteilen.

Grenzen der automatischen Korrektur

Die PrĂŒfung verwendet immer den primĂ€ren Bildschirm. Sie stellt nicht die frĂŒhere Position auf einem bestimmten sekundĂ€ren Monitor wieder her.

Die automatische GrĂ¶ĂŸenbegrenzung gilt derzeit außerdem nur fĂŒr das Hauptfenster. Das Einstellungsfenster, das separate Cluster- und QSO-Monitorfenster sowie weitere Zusatzfenster verwenden weiterhin ihre jeweils gespeicherten GrĂ¶ĂŸen, ohne dieselbe zusĂ€tzliche PrĂŒfung gegen den primĂ€ren Bildschirm.

Im Klartext: Die Schutzfunktion verhindert vor allem, dass das zentrale Hauptfenster nach einem Wechsel auf einen kleineren Bildschirm unbenutzbar startet. Sie ist keine vollstÀndige Verwaltung aller Fensterpositionen in einem wechselnden Mehrmonitor-Setup.